Schöfche
Da das stillen bei fiona ja leider nicht geklappt hat,ist vieles für mich jetzt ziemliches neuland. Und da ich weiss dass ihr da bestens bescheid wisst,frag ich euch einfach. Auf was habt ihr,vll gerade anfangs,komplett verzichtet,was habt ihr ausprobiert hinsichtlich Verträglichkeit,blähungen?? Meine Hebamme ist was das angeht sehr rigoros -sie rät dazu auf sehr sehr vieles von vornherein zu verzichten. Hab aber auch schon andre Meinungen gehört,dass man sich nicht allzu sehr einschränken muss und sogar sollte.klar,darauf achten aber ruhig auch mal ausprobieren und schauen was passiert. Vieles was man in der Schwangerschaft gegessen hat,vertragen die kleinen,ist das so? Wie sieht's aus mit brokkoli,zwiebel,paprika usw? Gerade Gemüsetechnisch interessiert es mich sehr. Also gerne her mit Anregungen,euren Erfahrungen!!
Ich habe bei beiden Kindern alles gegessen - bei der großen waren Tomaten ein Problem (verträgt sie heute 11 Jahre später immernoch nicht *g* ) . Also was ich in der SS gegessen habe - und da habe ich eigentlich nie auf irgendwas verzichtet, das habe ich auch nachher weiter gegessen. Mit Kohl war ich ein wenig vorsichitger...aber ansonsten gab es da keine Einschränkungen..... Dir bleibt eh nur testen was dir und deinem Baby bekommt.....klar du kannst dich nun die nächsten Monate komplett einschränken rein vorsichtshalber- will man das aber ?????? Ich werde auch jetzt wieder ganz normal essen - schreibe allerdings immer auf was ich esse ( mache ich aber auch so)- wenn irgendwas aufrtitt so weiß man dann recht schnell woran es liegt.....
Ich hab anfangs eine himmlische Spinatlasagne mit ordentlich Knoblauch mitgebracht bekommen - eine Katastrophe... Vielleicht lags am Spinat, vielleicht auch an der Unmenge Knoblauch und Zwiebeln... Jedenfalls hab ich danach für 3 Monate etwas weniger "blähend" und besser verdaulich gegessen, also gerade af Brokkoli, Kohl, Zwiebeln und Paprika verzichtet. Und irgendwann wieder ganz normal. Das Kind ist ja schon Deine Ernährung gewöhnt, immerhin hing's ja an Deinem Blutkreislauf. Was sie erstaunlich gut vertragen hat, waren Gewürze (also auch indisch essen gehen war unproblematisch). Und die Obstmengen mußte ich besser verteilen. Es war ja Winter und mehr als 3 Orangen am Tag haben einen wunden Po verursacht. Ach, und der Stilltee hat mir den Zahnschmelz angegriffen. Deshalb bin ich schnell wieder auf Wasser und leichte Saftschorle (Apfel, Holunder) umgestiegen. Kaffee trinke ich so gut wie keinen, auf Cola und andere koffeinhaltige Getränke hab ich verzichtet, schwarzen Tee nur sehr selten getrunken. Ansonsten ist es ja gerade gut, so zu essen, wie in der Familie gegessen wird, denn Geschmack kann man lernen und lernt ihn auch schon mit der Muttermilch! Dann ist die Beikosteinführung manchmal einfacher... Wobei Saskia ein absoluter Allesprobierer und Fastallesesser ist! Ich bin gespannt, ob das Bübchen auch so unkompliziert sein wird.
Ich glaube nicht, dass das Blähen beim Baby von der Ernährung kommt. Wie sollte das denn in die Muttermilch kommen? Die Gase entstehen doch im Darm der Mutter und da ist es doch bereits auf dem Weg nach draußen (und kommt nicht durch den Blutkreislauf überall durch den Körper wie z.B. Alkohol). Hab auch schon zu dem Thema recherchiert und keine einzige wissenschaftlich gestützte gegenteilige Aussage gefunden. Ist alles immer nur so ein Rumgeschwurbele bzw. Glaubenssache. Hab bei meinem letzten Kind mein Essen genauso weiter gegessen, wie es mir selber gut bekommen ist, also immer auch Zwiebeln, Knobi zum Hackfleisch angebraten z.B. und auch Brokkoli und andere Kohlarten gegessen - und konnte da keinen Zusammenhang feststellen bei meinem Sohn. Hatte damals auch ein Stillseminar besucht, wo u.a. auch erwähnt wurde, dass in anderen Ländern und Kulturen ganz andere Esskulturen herrschen als bei uns und die Stillbabys trotzdem nicht mehr Koliken haben als hier; z.B. in Mexiko, wo Bohnen zum Grund Nahrungsmittel gehören und darüberhinaus noch ordentlich scharf gewürzte Gerichte gegessen werden... Ich glaube, man kann da nur individuell beobachten, was das Baby gut verträgt und was nicht. So wie bei uns Erwachsenen auch. Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg! Liebe Grüße, Alex
Ich hab am beim großen am Anfang auf sehe vieles verzichtet und trotzdem hatte er sehr starke koliken. Dann hab ich langsam angefangen wieder normal zu essen und es war absolut nicht schlimmer als vorher. Zum Glück konnte ich auch Zitrusfrüchte in rauen mengen essen, die liebt er jetzt auch noch (er isst sogar zitrone). Jetzt werde ich garnicht erst so pingelig anfangen. Wie elizabennet schon geschrieben hat in anderen Ländern essen sie oft die Sachen von denen hier abgeraten wird. In orientalischen ländern gehört knoblauch einfach mit dazu...
probiers einfach aus. Wir hatten nur mit Ananas Probleme.
am besten ist echt alles zu probieren. Knoblauch und zwiebeln waren gar kein Problem bei uns. mir fällt kein einziges lebensmittel ein was er nicht vertragen hat. hab halt nur weiterhin auf rohes Fleisch, rohe Eier, Alkohol etc verzichtet.
Ich hatte zum Glück mit meinem Großen absolut keine Probleme mit dem Stillen (naja, am Anfang hatte ich schon offene Brustwarzen, aber sonst alles supi). Er hat sogar protestiert, als ich ihn dann mit 18 Monaten abgestillt habe.
Grundsätzlich habe ich alles gegessen, was ich sonst auch esse. Meine Hebamme hat mir empfohlen erst mal auf gar nichts zu verzichten und mich ganz normal zu ernähren. Klar habe ich keine 2 Liter O-Saft getrunken oder ein Kilo Blumenkohl gegessen, aber das hätte mir selbst ja auch nicht gut getan. Vermutlich war mein Großer robust, denn er hatte nie einen wunden Po und auch keine Blähungen. Ich hatte das Gefühl, dass ihm das gut tut, was mir auch gut tut.
Hatte anfangs beim Stillen ständig wahnsinnigen Hunger, viel viel schlimmer als in der Schwangerschaft.
Also hau rein! ![]()