Monatsforum April Mamis 2014

Bin ich die Einzige mit Babyblues?

Bin ich die Einzige mit Babyblues?

Susan231285

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Nachdem mein schatz nach dieser Höllengeburt am Sonntag zur Welt kam, war ich einfach nur glücklich dass er es geschafft hat. Nun hab ich das Problem dass ich die Geburt nich verarbeitet krieg, mein Bauch riesig ist, meine Ks wunde schmerzt oder die GM oder was auch immer da so rumvegetiert und der Pupsi ständig den Nucki braucht, beim Anlegen ständig heult und nicht richtig mitmacht, wir ständig zu füttern müssen weil er so schnell so viel abgenommen hat und da das stillen auch nur ab und an mal klappt, pump ich manchmal ab damit die milch doch noch kommt. Heut ist sein 5. Tag und ich hab angst vor jedem stillen. Ich ertrag es nicht ihn schreien zu lassen weil er dank des zufütterns kaum noch geduld an der brust hat. Am liebsten würde ich nur noch abpumpen und zu füttern aber ich wollte soooo gern stillen. Hier im KH erzählt einem jede Schwester was anderes, jede Hebamme hat andere Meinungen und ich weiss gar nicht mmehrwas richtug und falsch ist. Wenn wenigstens die milch endlich richtig kommen würde. .aber auch da läuft noch nur das bisschen vormilch. Scheisse. :'(


FrauKundBauch

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Antwort auf Beitrag von Susan231285

Du tust mir unglaublich leid, ich kann ansatzweise nachvollziehen, wie du dich fühlst. Bei mir war es im Krankenhaus das Gleiche, ich hab mich auch mehr als 2 Tage mit dem Stillen abgemüht, da mein Zwerg die Brustwarze nicht richtig packen konnte. Jede Hebamme hält etwas Anderes für der Weisheit letzter Schluss (UNBEDINGT immer beide Brüste geben; immer die zuletzt getrunkene anlegen - oder auch nicht etc etc) und irgendwann sitzt man da heulend mit einem schreienden Baby im Arm und fühlt sich wie der letzte Vollidiot und die inkompetenteste Mutter aller Zeiten, denn man hört ja immer nur, wie leicht und natürlich Stillen ist und dass es jede Frau kann. Ich weiß ja nicht, wie es auf deiner Geburtsstation ist, aber ich war doch getröstet, wenn ich im Stillzimmer Frauen getroffen hab, die genauso aufgelöst waren wie ich, und davon gab es doch durchaus auch ein paar. Ich wünsche dir, dass es dir schnell wieder besser geht und alles so klappt, wie du es dir wünscht!


Susan231285

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Antwort auf Beitrag von FrauKundBauch

Daanke dir. Oh man. Es ist wirklich als würde man jedesmal versagen. Der Pupser hängt den schnabel uber die brust aber dockt nicht bzw. Nur selten an.Nach funf tagen fragt man sich wie man das zuhause allein ppacken soll. Da bleibt einem doch nix anderes mehr übrig als zuzufüttern. Die eine sagt...ja er muss jede mahlzeit 50 ml trinken. Wenn er nicht andockt dann solls halt nich sein, die andere sagt nein..wir ziehen das durch bis ers kapiert hat und geben nur im notfall flasche. Ja blöd nur dass de nächste schicht der meinung ist, sie würden einem helfen wenn se den kleinen an die brust quetschen ind nach dem andocken an der einen seite einfach abhauen. Die andere seite kann ich mir dann abquälen. Sollen denn die anderen kinder allesamt einfach andocken? Der schüttelt wie wild den kopf und schreit bis er den nucki kriegt. Ich hab wirklich etwas angst vor der entlassung nachher. Denn dann stehste da und musst irgendwas entscheiden. Es heisst immer...halt durch bald klappt es... aber ihn dafür quälen?


11Friede

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Antwort auf Beitrag von Susan231285

liebe Susan231285, es tut mir sehr leid, dass du dich so elend fühlst. in diesen tagen nach der geburt kann alles sehr durcheinander gehen und der milcheinschuss sorgt auch noch für mehr gefühlschaos. ich bin mir sicher, die muttermilch fliesst bald. du bist ja noch ganz frisch nachd er geburt. gibt es im kh auch leute, die sich mit einem brusternährungsset auskennen? so kannst du das baby anlegen und zufüttern. schau mal hier: http://www.rund-ums-baby.de/stillforum/beitrag.htm?id=169523&suche=nicolleen&seite=1 und dann empfehle ich dir wärmstens eine echte, richtige, kostenlose stillberaterin von der afs oder la leche liga: http://www.afs-stillen.de/index.php/afs-vor-ort/stillberatung http://www.lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=401&Itemid=93 wenn du online hilfe brauchst, hier ein tolles forum mit auch sehr guter online stillberatung: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewforum.php?f=2 vielleicht kann dir da jemand helfen. alles gute.


11Friede

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vielleicht hilft dir das? http://www.youtube.com/watch?v=89G62Ycfhqc


Sonnenblume32

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Hallo, ich glaube, du hast keinen Babyblues, sondern einfach zu viele Leute um dich, um stillen zu können. Du musst ruhig werden und daran glauben, dass du stillen kannst und glaube mir, das kannst du. Ich habe gerade unsere Nummer 7 geboren und es war alles auch nicht so einfach. Gerade auch das stillen. Ein kleiner Kampf. Aber mittlerweile läuft es. Ich gebe dir ein paar Dinge mit auf den Weg, die mir gut getan haben: 1 Eßl Bockshornkleesamen habe ich genommen und mit 1l kalten Wasser aufgegossen. Das ganze aufgekocht und etwa 15 Minuten köcheln lassen. Über den Tag verteilt trinken. Ist nicht so lecker, tut aber der Milchbildung unglaublich gut. Malzbier hilft wirklich auch. Lac Defloratum Globuli sollen auch sehr gut helfen, die habe ich aber noch nicht genutzt. Ansonsten würde ich dir fast raten, nach Hause zu gehen und dir den Rat einer Stillberaterin holen. Ihr müsst zur Ruhe kommen, damit es aufwärts geht. Alles Liebe Sonne


Maja86

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Mir geht es ähnlich. Nur bei mir klappte es anfangs mit dem stillen toll dann musste ich nach amb. Geburt wieder ins Kh weil mein kleiner Gelbsucht hatte. Da war's vorbei.. Er war zwar bei mir im Zimmer musste aber 2 Tage immer 4 Std in diesen Bestrahlungskasten dann kurz raus anlegen und wieder rein... Damit er das durch hält hat er unmengen Tee bekommen:-/ Während des Aufenthalts konnte ich nicht schlafen wegen dem Licht:-( Als wir dann zuhause waren kam der Einbruch, er wollte die Brust nicht mehr wir haben abgepumpt dann zugefüttert. Das Ende vom Lied ist eine Brustentzündung, ich stille ab weil ich nervlich so am Ende bin und endlich mal ankommen will! Hatte erst medikamentös angefangen die Tablette hat mich aber komplett fertig gemacht so das es jetzt wohl länger dauern wird aber ich mich hoffentlich besser fühle! Ich liebe den Kleinen aber ich kann mich momentan einfach über nichts so richtig freuen! Alles ist mit Ängsten und so verbunden. Hoffe aber es bessert sich jetzt wo ich mich entschieden habe. Vertrau dich deiner Hebamme an, denn die wissen oft was man gerade braucht und ich habe mir auch geschworen in Punkto Stillen mein Ding zu machen. Ich will diese Schmerzen nicht mehr und gut! Es ist mein Körper und meine Seele. Wenn es nicht geht (hatte bei meiner Tochter auch ständig Brustentzündungen), geht es nicht! Fertig! Wünsche dir alles Liebe, du schaffst das deinen Weg zu gehen!


Kicherl

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also ich rate Dir mal im Stillforum zu schreiben. da sind die Profis am Start :-) die Mädels kennen echt alle Tricks!!! aber zum Grundsatz mal: die Milch kommt NUR durch das saugen/nuckeln vom Baby. alles andere bringt nicht wirklich was. leg deinen Zwerg alle 30 Minuten an. keinen Schnuller, keine Flasche zufüttern. Das Baby muss das trinken an der Brust erst lernen. fas ist auch sehr anstrengend. ein Fläschchen und ein Schnuller sind da äußerst kontraproduktiv, weil da eine andere Saugtechnik erforderlich ist. Das verwirrt das Baby blos. massier deine Brust vorm Stillen kurz und pack dir nen warmen Umschlag drauf. dann fliesst die Milch besser ( einfach ein Handtuch/Waschlappenit heißem Wasser tränken). schau dass es beim stillen ruhig ist und dunkel. wenn er nach kurzer Zeit weint, tröste ihn, lass ihm je kurze Pause und leg ihn wieder an. Tu am besten das stillhütchen weg. der lernt das saugen schon! leg ihn mal von einer anderen Seite (anderer Winkel zur Brust) an, vielleicht geht es so besser. im Notfall dass sein Popo Richtung deinem Gesicht geht...probier einfach alle Richtungen aus...eine passt schon für Euch :-) ich drück die Daumen!!! das klappt schon. und ich muss auch sagen: Hebammen sind Geburtshelferinnen und keine Stillberaterinnen. Such dir ne Fachfrau :-) klar kennen sich Hebis Super aus, aber bei solchen Startschwierigkeiten brauchst Du nen Profi! und dass Babys nach der Geburt abnehmen ist das normalste der Welt


Mondlicht

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Ach Mensch, das tut mir total leid, dass es Dir so schlecht geht! Ich kann mir vorstellen, wie nervig der KH-Aufenthalt für Dich ist (oder war? Bist Du jetzt schon zuhause?) Bei mir hat zwar alles gleich geklappt, aber die ganzen Menschen und Hebammen und selbst Ärzte, die alle was anderes sagen und einem ständig zu helfen versuchen - das hat mich sogar genervt! Das stelle ich mir dann bei Dir erst recht Horror vor! Dabei sollte man sich doch gerade gut fühlen mit dem kleinen Zuwachs an der Seite und die Zeit genießen! Geh nach Hause und macht Euer eigenes Ding! Wenn Du Zuhause Ruhe hast und Dir Zeit nimmst (sorry, schon wieder ein Rat.. Ich weiß), wirst Dj auch innerlich entspannter und die Milch kommt. Ich hab sie so flüchtig auch erst gestern bekommen (und hab Samstag früh entbunden). Manchmal wird meine Kleine Krähe auch ungeduldig und vergisst, wie das richtige andocken geht. Nach ein paar Drehungen und Wendungen passt dann aber wieder. Ihr macht das schon!!! Da bin ich mir sicher!!


Kicherl

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Antwort auf Beitrag von Susan231285

Achso, noch ein paar Infos für Dich :-) hatte ich vorhin vergessen zu schreiben... Damit Du entspannt bleiben kannst und Dir keine Sorgen machen musst ... Quelle: Remo H.Largo (renomierter Kinderarzt undangesehener Forscher im Bereich Entwicklung von Kindern): 1. die Nahrungsaufnahme ist in den ersten 5-10 Lebenstagen nach der Geburt unzureichend. Um diese Zeit zu überbrücken ist das Kind mit einem Energievorrat an Fett und Kohlehydraten (Glykogen) geboren. Das Neugeborene braucht also in den ersten Lebenstagen noch nicht vollständig ernährt werden. 2.Alle Kinder nehmen in den ersten Lebenstagen weniger Nahrung zu sich, als sie Flüssigkeit ausscheiden.Sie verlieren an Körpergewicht, manche Kinder bis zu 6 und mehr % ihres Geburtsgewichts. Mit 7-14 tagen haben sie ihr Geburtsgewicht wieder erreicht. 3.der Saugreiz des Kindes bewirkt bei der Mutter im Hypophysen-Vorderlappen die Ausschüttung von Prolaktin. Dieses Hormon regt die Brustdrüse zur Milchbildung an. Je häufiger die Mutter das Neugeborene anlegt, umso stärker wird die Brustdrüse stimulier und desto größer ist die produzierte Milchmenge. der Saugreiz des Babys bewirkt bei der Mutter im Hinterlappen der Hirnanhangdrüse die Ausschüttung von Oxytocin ins mütterl. Blut. Dieses Hormon kontrahiert die Muskelfasern, die sich um die Milchdrüsen und -gänge winden.Dadruch wird die Milch aus den Zisternen gepresst. Die Mutter kann mit Massagen und viel Trinken den Milchausscheidungsreflex fördern. Körperliche, psychische Belastung, sowie Müdigkeit hemmen ihn. Die gebildete Milchmenge beträgt am 1. Lebenstag 30-60 m und nimmt an den folgenden Tagen um 40-80 ml zu. Am 3.-7. Tag kommt der Milcheinschuss. Mit etwa 7-12 Tagen deckt die Milchmenge vollständig den Nährstoff- und Energiebedarf des Kindes. Also bist du ganz entspannt noch im Mittelbreich und Dein Kind wird bestens versorgt :-) Nicht verunsichern lassen! Ihr macht das super und es besteht keinerlei Gefahr!!! *knuddel*


Erima

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Darf ich mich einschleichen ? 1. Nuckel weg. Entsteht eine saugVerwirrung 2. Wenn du zu hause bist und dich wohl fühlst dann schießt die Milch ein 3. Immer öfter anlegen. Eventuell auch per Hand etwas streichen damit die Milch schon angeregt ist und er es schon schmeckt 4. Leg ein Kissen seitlich neben dir , ihn darauf Füße nach hinten weg und dann kannst du ihm die Brust sozusagen in den Mund geben. Hat bei mir wunder gewirkt !!! 5. Oder ihr legt euch ins Bett und und kuschelt und er kann immer wieder andocken Mach dir kein Stress dann steht dein Kind auch nicht so unter Druck Viel Viel Glück ich drück dir die Daumen (Meist stehen wir uns selber in weg)


elpis

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Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, sind bei mir viele alte Erinnerungen hochgekommen. Mich haben auch alle im Krankenhaus verunsichert. Ich war nur noch am Heulen. Keine Erfahrung, keinerlei Ruhe im Krankenhaus. Jeder hat was anderes erzählt. Eine Schwester, die meinen Busen auf schmerzhafteste Weise zusammengedrückt hat und meinem Kind in den Mund gestopft hat. Eine andere Schwester, die mir Nachts mein Kind gebracht hat, dann aus dem Zimmer ist und das Licht ausgemacht hat. Haaaalllo... Ja, ich hatte riesige Brüste und mein Mini hatte schlicht Anfangs Probleme damit. Ich bin so froh, dass ich damals eine Mama mit ihrem 3. oder 4. Kind im KH hatte, die mich mental aufgebaut hat. Sie kam auch auf die Idee, es einmal mit Stillhütchen zu probieren. Was mir aber am meisten geholfen hat, war dann endlich in RUHE zu Hause zu sein. (Das Stillhütchen habe ich dann nur 2-3 Tage gebraucht und dann ging es auch so....) Im Übrigen habe ich dann mehr als 1 1/2 Jahre gestillt. Ich möchte dir einfach nur Mut machen! Es liegt NICHT an DIR! Hast du eine Hebamme; sie könnte dir einige Tipps geben? Ich wünsche Euch alles, alles Liebe. Kopf hoch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


@Jade@

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Süße leider bin ich vom kh total fertig (siehe Facebook) deswegen antworte ich dir nur kurz: Hatte ich auch. Die Milch kam nicht, hab dann mind. 1 Woche lang pre Milch beigefüttert. So 1-2 Flaschen. Er war auch sehr unruhig an der Brust es ging ihm nie schnell genug. Mittlerweile hat sich alles eingependelt. Hab auch oft verzweifelt, 2 Tage lang sogar gar nicht gestillt weil ich dachte nutzt eh nix und ich still ab, aber nuja dann kam auf einmal die Milch. Im Zweifel gönn dir einen Tag ruhe oder zwei und gib ihm die Flasche, entweder kommt die Milch oder nicht, mach dich nicht fertig wenn nicht. Von 3 Kindern vor dem kurzen hab ich nur 1 voll stillen können. Die andern hab ich auch mit der Flasche groß gezogen ;) is kein Weltuntergang. Achso er hat auch meine Nippel total Blau und blutig gekaut.. Deswegen. Hat jedes anlegen weh getan. Der Tag pause hat dabei auch geholfen.. Tipps: Er muss möglichst viel vom Nippel in den Mund nehmen, nicht nur den spitzen Teil ;) Meiner Schwester hat's geholfen dass sie sich so nippelhütchen gekauft hat, weniger Schmerzen besseres saugen Ansonsten trink viel vor allem beim stillen und Wechsel nach 10 min ca die Seite egal wie gut es geklappt hat, damit der milcheinschuss auf beiden Seiten kommt. Das war das wichtigste was mir geholfen hat, hoffe es hilft dir. Und wenn du heulen musst, dann heul.. So oft und so lange du willst oder das Bedürfnis Hast. Was raus muss muss eben raus Schatz, unterdrücken und reinfressen hilft da nicht. Im Zweifel ruf mich an, hast ja die Nummer :*


nutellababe28

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zuviel unruhe rundherum... deswegen ging ich mit jedem kind trotz ks am 3. tag heim. werd ich auch diesmal.. und diesmal haben wir ein einzelzimmer... bei mir klappte beim ersten alles erst zu hause ..wo ruhe war... versuch ruhig zu werden, denn das überträgst du brutalst.... und dadurch is dein zwerg dann auch so.... kommst du bzw findest du zur ruhe.. wird dein kleiner das auch :0) sollte es aber net besser werden,..empfehle ich dir nen guten osteeopaten aufzusuchen fürs zwergi.. :0) dein milcheinschuß kommt prompt.. wenn du ruhe hast und entspannt bist :0)


caro79

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Antwort auf Beitrag von Susan231285

hallo, hab mich mal rein geschlichen und mir auch nicht die antworten durchgelesen. was ich dir sagen möchte ist, dass ich genau weiß wie es dir geht. meine tochter ist vor 8 monaten auf die welt gekommen. wir hatten was das stillen angeht einen schwierigen start. im kh haben die mit dem zufüttern begonnen, meine hebi hat mich danach mit sogenannten trinkkontrollen (also wiegen vor und nach dem stillen) und tägliche gewichtskontrollen total durcheinander gebracht. das anlegen war schwierig. es hat manchmal ewig gedauert, bis wir eine gute position gefunden haben. ich habe in den ersten wochen jeden tag geheult. erschwerend kam ein hüftgurt und wunde brustwarzen mit stillhütchen hinzu. aber wir haben es geschafft und genau so kannst du es auch schaffen. als das stillen besser funktioniert hat und das gewicht explodiert ist ging es mir selbst auch viel besser. was ich dir mit auf den weg geben möchte ist, such dir eine stillberatung über die la leche liga (ist kostenlos). du kannst hier auch im expertenforum die biggi anschreiben. die antwortet dir innerhalb eines tages. mir hat sie sehr geholfen. stress stört den milchspendereflex. versuche dich zu entspannen soweit es geht. habe jetzt erst kürzlich gelesen, dass bei stillproblemen sehr gut hilft, sich einfach das kind auf die nackte brust/oberkörper zu legen. du kannst mich auch gerne eine nachricht schreiben, wenn du dich weiter austauschen möchtest. was man als frisch gebackene mutter noch wissen sollte ist, dass die babys ein unheimlich hohes saugbedürfnis haben. die brust bedeutet nicht nur nahrung sondern auch geborgenheit und beruhigung. sie ist der sichere anker in der neuen welt. es ist normal dass das baby ständig (auch mal eine stunde am stück) an der brust hängt. das bedeutet nicht, dass man keine milch hat und das baby nicht satt wird. man darf sich davon nicht verrückt machen lassen. leg dein baby ganz viel an (8-12 mal am tag). abends haben wir dauergestillt. irgendwann klappt alles besser, du wirst sehen. wenn du zufütterst, mach das über ein brusternährungsset. die im kh müssten wissen, was das ist. ich hab per flasche zugefüttert, weil ich das nicht kannte, würde es jetzt jedoch so nicht mehr machen. lg


11Friede

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Antwort auf Beitrag von caro79

kann ich so alles unterschreiben


caro79

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Antwort auf Beitrag von Susan231285

hab jetzt doch alle antworten gelesen. folgende dinge könntest du machen: wenn du zu hause ankommst, ab ins bett mit dem baby und viel kuscheln stillen, stillen, stillen (neugeborene stillen 8-12 mal pro tag) je mehr du stillst um so mehr milch hast du viel ruhe, keine stress (wirkt sich negativ auf den milchspendereflex aus!) mit hebamme über alles sprechen auch über die geburt keinen oder nur wenig besuch (meine mutter war mir eine stütze, der restliche besuch nicht) viel essen (studentenfutter, kraftbrühe, etc.) und trinken nach durstgefühl (max. 2-3 tassen stilltee pro tag) malzbier (alkoholfrei) brust warmhalten ggf. auch mit erwärmten pads die bereits schon vorgeschlagenen natürlichen mittel einnehmen, ich selbst habe galega d3 oder d4 (4x3 stück pro tag, sollte mit hebamme abgesprochen werden) stillberatung suchen wenn hebamme erzählt, dauerstillen sei nicht normal, nicht darauf höhren, das stimmt nicht (meine war dieser meinung und hat mich damit noch mehr durcheinander gebracht) nur auf dein mutterherz hören, dann machst du alles richtig schnuller weg, wie bereits schon geschrieben zufüttern nur mit brusternährungsset weden saugverwirrung und immer daran denken, stillen sollte eigentlich das natürlichste der welt sein. die natur hat nicht gewollt, dass frauen gezwungen sind das baby künstlich zu ernähren. tatsächlich sind nur 2-3% der frauen körperlich nicht in der lage zu stillen. leider sorgen kh, ärzte und auch hebammen immer wieder für so große verunsicherung, so dass auch einer ganz natürlichen sache ein riesen problem wird.