Schöfche
Man liest ja hier doch immer wieder davon. Mich würde mal sehr interessieren was eurer meinung nach die typischen Anzeichen sind UND wie ihr darauf kommt,z.b. hebamme,arztin usw. Ich hab den Eindruck dass die Meinungen da sehr unterschiedlich sind bzw das wissen?! Viele interpretieren selbst was sie damit verbinden, aber ob da was dran ist.. Unsere hebammen haben gesagt es gäbe drei wichtige anzeichen von denen zwei erfüllt sein sollten um brei zu zu füttern. Einmal der einfache vierfüßler stand - auf knien und Ellbogen, also popo in die luft Dann recht gut gestützt sitzen können, also quasi mit kissen zum stützen Und dee einfache pinzettengriff Wie kennt ihr es?? Und..seid ihr danach gegangen, haltet ihr es für nicht bewiesen, quatsch, sinnvoll?? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht, vll die mehrfach mamis??
Ich habe mich nie mit offiziellen Anzeichen befasst - kann da also nicht viel zu sagen. Ich habe bei meinen 3en immer nach meinem Bauchgefühl gehandelt. Wenn sie soweit waren, dass sie nach dingen gegriffen ahben und sich in den Mundgeschoben haben, wenn mein essen interessant wurde und sie es selbst haben wollten -dann habe ich einfach mal getestet wa sie zu eigenem sagen. Meine Große wollte da noch nicht - meine anderen beiden wollten sofort Massen an Brei. Was die Anzeichen ,welche du beschreibst angeht, kann ich sagen gestützt sitzen konnten sie sicher alle, der eifnache vierfüßler sicher auch und der pinzettengriff - keien ahnung..... denke eher nicht- aber ichw eiß es wirklich nicht......
das sind die anzeichen denen ich gefolgt bin: - das Baby kann mit Unterstützung sitzen, auf dem Schoß oder im Hochstühlchen, * das Baby kann selbst Nahrung gezielt greifen (zunächst mit der ganzen Hand, später im Pinzettengriff) und zum Mund führen * das Baby kann Kaubewegungen machen. Dazu muss der sog. Zungenstoßreflex verschwunden sein, der bei jüngeren Babys kleine Gegenstände reflexhaft direkt wieder aus dem Mund heraus befördert. Die meisten Babys sind mit etwa 6 Monaten beikostreif. die meisten merkmale passen jetzt schon, nur mit dem zungenstossreflex weiss ich das noch nicht genau. aber ich finde unter 5 monaten das für uns auf jedenfall zu früh. unser erstes war ca mit 5,5 monaten beikostreif. damals habe ich mich fast verrückt damit gemacht, weil ich mich erstmal durch den dschungel der verschiednen meinungen durchwurschteln musste. jeder behauptet was anderes. im nachhinein kann ich sagen, dass wir den zeitrahmen der beikosteinführung auf keinen fall verpassen konnten, denn ab einem gewissen zeitpunkt war nicht mehr daran zu denken in ruhe und gesittet zu essen. es wurde so heftig nach essen verlangt, dass es niemand übersehen konnte. von mir aus hätten wir gern weiter vollstillen können. ;) ich folge der these:" wenn die beikosteinführung" so kompliziert für den menschen sei, wären wir längst ausgestorben "
Hmm. So kompliziert hab ich das bisher nicht betrachtet. Der Kleine interessiert sich sehr für das Geschehen am Tisch, ist glücklich auf dem Schoß dabei zu sein. Und macht den Mund auf, wenn ihm was gereicht wird (ja, er bekommt rohes Obst und Gemüse, Brotstückchen und so Zeugs vom Tisch - ungesalzen und ungezuckert). Außerdem liebt er seinen Gemüsebrei (Zucchini - Kartoffel - Rapsöl). Er hat weder Bauchschmerzen entwickelt, noch Stuhlprobleme bekommen. Also nehme ich an, die Zeit ist reif dafür gewesen. Aber irgendwie war es doch verdammt kurz, das "ausschließliche" Vollstillen. Schade. Und wieder stelle ich fest, Kinder sind auch nur leihweise da - irgendwann gehören sie sich doch selbst...
Ja da sind die Meinungen wirklich total unterschiedlich. Ich kann dir nicht mal genau sagen woher ich meine Meinung habe. Ich würde sagen es ist viel Bauchgefühl, etwas Erfahrung durch den Job und eine große Portion WHO- Empfehlung. Zungenstoßreflex ist für mich ein eindeutiges Kriterium. Und dann eben die Empfehlung 5-6 Monate voll zu stillen. Voll stillen ist schön, praktisch, man verpasst und riskiert nix. Sitzen ist für mich kein Kriterium denn das teste ich nicht. Interesse am Essen ist für mich auch kein richtiges Kriterium denn Kinder sind Nachahmer. Sonst müsste ich ihr schon den Fensterlappen in die Hand drücken, denn da schaut sie auch begeistert zu. Hand in den Mund bzw Gegenstände in den Mund ist für mich auch keines - sonst wäre sie schon seit zwei Monaten beikostreif. Ich denke die Ungeduld der Eltern und des Umfeldes ist der häufigste Grund für den Beikoststart. Und da mache ich nicht mit :-D Ich erwarte von der Beikost keine ruhigeren Nächte. Das bringt viele auch dazu vorzeitig zu starten. Unser alter Kinderarzt wollte mir auch dazu raten mit 16 Wochen Banane zu füttern aber den Tipp habe ich dankend abgelehnt. Wir haben dann mit 5,5 Monaten angefangen.
Dann hat Julia also schon die Fensterputzreife
wie praktisch!
Wir machen am Donnerstag ein Beikost-Seminar bei der Hebamme, mal schauen, was die so sagt! Ich finde es für uns noch zu früh, der Kleine guckt zwar mittlerweile genau, was wir essen, aber er liebt definitiv die Brust. Und so lange das so ist, peile ich die 6 Monate voll stillen an.
Hi, ich finde diese "Reifeanzeichen" relativ uninteressant. Hab bei den Jungs mindestens sechs Monate voll gestillt, auch wenn sie schon sehr interessiert waren am "großen" Essen. Der Große hat dann nach nem halben Jahr relativ schnell die Mittagsmahlzeit ersetzt, aber die anderen Mahlzeiten waren immer noch mit anschließendem Stillen, ziemlich lange. Der zweite hatte mit sechs Monaten keine Lust auf Brei, mehr als drei, vier Löffelchen waren nicht drin bei ihm. Mittagessen ist einfach nicht sein Ding, das ist bis heute so :-). Ich habe ihn also sieben Monate fast voll gestillt (und er ist immer noch der deutlich stabilere von beiden), dann mit Haferbrei morgens begonnen. Das liebte er! Also bevor die Zwergin sechs Monate alt ist werde ich auch nicht bei ihr anfangen. Dann mal schauen, ob sie noch alles rausschiebt - das ist für mich das einzige wichtige Zeichen (weil ich diese Rumschmiererei nicht ausstehen kann, wenn eh fast alles auf dem Lätzchen landet). Und dann gaanz langsam eins nach dem anderen... Bin auch ein bisschen egoistisch, weil ich die Stillzeit so schön finde :-). LG Conny
Ich glaub beim großen war es hauptsächlich bauchgefühl und meine Schwägerin die praktischer weise stillberaterin ist und damals mit uns unter einem Dach wohnte. Wir haben aber auch nicht Brei angefangen, sondern erstmal mit Brot und rohem Gemüse was er selbst in die Hand nehmen konnte getestet. Richtig angefangen haben wir dann mit 5-6monaten. Das würde ich gern wieder so machen mein kleiner wird auch erst am 29. 4monate, würde vom Gefühl her auch eher sagen dass da noch nicht mal Interesse besteht.