Monatsforum April Mamis 2014

ambulante Geburt?

ambulante Geburt?

gypsi

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Hallo ihr lieben, ich bin mal neugierig, wer von euch eine ambulante Geburt plant?!? Mein erster Sohn (Mai 2012) kam leider nach 30 Stunden Wehen per Not-KS, weil seine Herztöne so schlecht wurden. Da hatte sich das natürlich erledigt. Jetzt überlege ich ob es verantwortbar wäre eine ambulante Geburt zu "planen". Also vor allem dem Kind gegenüber, denn das hätte ja in der ersten Nacht zu Hause keine ärztliche Überwachung. Voraussetzung ist natürlich das sowohl mein Kind als auch ich nach der Geburt fit genug sind. Eine Nachsorgehebamme habe ich, ebenso einen Mann, der mir garantiert in den ersten 2-3 Tagen auch zu Hause den kompletten Haushalt und das versorgen des älteren Kindes (21 Monate) abnehmen würde. Wahrscheinlich wäre das ältere Kind sogar die erste Nacht gar nicht mit zu Hause sondern noch bei Oma - dort nächtigt er eh sehr gerne, ist für ihn also kein Stress :-) Was meint ihr? Verantwortbar? Ich kann sagen "Mir tut was weh" und wieder ins KH fahren, auch nachts, aber kann ich das meinem Neugeborenen "zumuten"? Überlege halt, da ich mich letztes Mal im KH überhaupt nicht erholen konnte, habe mich erst zu Hause erholt und mal richtig geschlafen (Trotz FAmilienzimmer). Weiß aber nicht wie egoistisch der Gedanke ist... Und das alles anders als geplant kommen kann weiß ich ja - das habe ich beim ersten erlebt! Aber man darf ja mal hoffen das diesmal alles "normal" läuft... Wer hat Erfahrungen? LG Gypsi


Mitglied inaktiv

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Ich werde gehen, wenn ich mich danach fühle. Und ob das jetzt nach 4 Stunden oder nach 4 Tagen sein wird - woher soll ich das wissen?! Die ärztliche Überwachung hätte ich zuhause, von daher wäre ich unbesorgt. Vielleicht wird's was, vielleicht nicht. Mal abwarten. Viele Planungen und Pläne werden eh wieder umgeschmissen, also mach ich mir da keinen Streß. Ich hatte übrigens auch einen sekundären Kaiserschnitt beim ersten Mal. Und da zuhause niemand außer der Katze auf mich gewartet hat (mein Mann hat gearbeitet), war ich 5 Tage stationär - da mußte ich wenigstens nicht den starken Wochenfluß und die damit verbundene dauernde Bettwäschewechselei erledigen. Und zu essen hat mir der Göttergatte alles angeschleppt, was ich wollte, so daß ich nicht das "Klinikfraß" futtern mußte (Bohnen für Stillbeginnerinnen...). Dieses Mal warten ja meine Eltern mit meiner Tochter - und der Katze zuhause auf uns --- da hab ich daheim zum einen mehr Trouble, aber auch mehr Unterstützung. Ich laß es also einfach auf mich zukommen! (Aber das Catering muß auch dieses Mal der Göttergatte übernehmen!)


gypsi

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Das das alles nicht planbar ist weiß ich doch - habe es doch selber erlebt! :-) Meine Hauptfrage ist, ob es ein egoistischer Gedanke ist oder ob eine ambulante Geburt bei entsprechendem Verlauf dem Kind zumutbar ist oder ein Risiko darstellt. Da mache ich mir halt nen Kopf drum. Medizinische Beobachtung habe ich zu Hause nicht, aber ne Hebamme die täglich kommt. LG Gypsi


Mitglied inaktiv

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ist das total in Ordnung, nach 4 oder 5 Stunden die Klinik zu verlassen. Finde ich. Nur mit der U2 bin ich noch zögerlich. Mit so einem ganz Lütten zum Kinderarzt finde ich schon doof. Vor allem, da es ja einen Transport im MaxiCosi erfordert - und unsere Große hat das Teil gehaßt... Ansonsten würde ich mir da gar keinen Kopf drum machen.


gypsi

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Für die U2 würde unser Kinderarzt sogar - wenn ich das möchte - nach der Sprechzeit bei uns zu Hause vorbeikommen. Zum Neugeborenenhörscreening würde er mich zum HNO im Ort überweisen, dass kann ja auch ein paar Tage später passieren und da kann man zu Fuß mit Tuch oder Kiwa hin. Vielleicht macht dein Kinderarzt so was auch?


keinnamemehrfrei

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das ist doch so gar nicht egoistisch für das kind. ich glaube dem kind ist das reichlich egal. dem kind ist wichitg: eine entspannte mutter, milch, ein schlafplatz. bist du entspannt, ist es dein baby auch! ich finde, das eine ambulante geburt wenn überhaupt für die mutter mehr stress ist als für das baby. der gedanke mich zur u2 aufzuraffen zb ist für mich der schlimmste. bei uns haute die stillerei anfangs ja so gar nicht hin und ich hätte mich am 3. tag nicht in der lage gefühlt zum kinderarzt zu fahren. außerdem: wenn du probleme hast in irgendeiner form oder das kind und der blick der hebi nicht reicht, dann bist auch du diejenige die den Ausflug zum Gyn oder zum Kinderarzt organisieren und wuppen musst. Ansonsten ist das Kind in der Klinik ja eigentlich auch nicht wirklich unter ärztlicher Aufsicht. gibt ees keine probleme, schaut ja niemand nach dem kind. zu haus könntest du ja immer erstmal deine nachsorge-hebi kontaktieren und deren blick reicht ja häufig auch aus. also ich ziehe eine ambulante entbindung durchaus in erwägung, aber ich plane es nicht. bei mir im gvk plant eine das, für die gibt es keine andere option. ich sag nur "herzlichen glückwunsch" wenn es ein KS wird. ich finde es sehr problematisch sich derart drauf zu versteifen. dann ist man doch todunglücklich wenn es nicht klappt. ich mache es lieber andersrum. stelle mich auf zwei tage klinik ein. wenn biggi und ich dann aber fit genug sind, verlassen wir haus und hof auch nach ein paar stunden. beim kleinsten zweifel ob es eine gute idee ist, werde ich es aber auch nicht tun. einzig und allein die u2 schreckt mich genau wie piratenflummi auch sehr davon ab :o( aber egal, das würde auch irgendwie klappen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von keinnamemehrfrei

das ist wohl die entscheidende Frage. Wenn es mich streßt, die Klinik zu verlassen, werde ich dort bleiben. Wenn es mich streßt, nicht zu Hause zu sein, werde ich gehen. Und die U2, die könnte ja auch mein Mann durchführen. Und die Hebamme kommt sowieso am Tag nach der Entlassung - unabhängig davon, wie lange ich in der Klinik bliebe. Ich denke, es ist wirklich die Frage, was mich mehr stressen wird. Zum Kinderarzt sind es 6km, die - denke ich - werde ich so schnell nach der Geburt nicht mit dem Tragetuch und der 2-jährigen überwinden können.


keinnamemehrfrei

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ich sage ja "wenn überhaupt". u2 den Papa machen lassen? hm verlassen kann man sich da ja schlecht drauf. kommt ja drauf an wann das Kind gestillt wurde. in der ersten woche haben ja die wenigsten einen verlässlichen Rhythmus. und es kommt dann ja drauf an wie es klappt. wenn das stillen supi läuft, geht das ja alles einfacher. aber das weiß man zum Zeitpunkt der möglichen Entlassung ja noch nicht. selbst als ich nach 48 Stunden heim bin wusste ich nicht was das für ein Drama wird. die ap fühlt sich ja gestresst von der Klinik (ginge mir nicht so). wenn man Angst vor Stress zu Haus hat, sollte man es lassen. das befürchte ich bei uns ja so gar nicht. . bei mir ist eher der Gedanke wie der große es verkraftet nachdem es ihm bei meinem letzten kh-Aufenthalt so dermaßen schlecht ging :-(


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von keinnamemehrfrei

Aber wir haben ja extra einen Kinderarzt für sowas. Der macht die Us und die Impfungen. Wenn's akut sein sollte, ist ja der Papa da. Bisher hat er bei der Großen, jetzt 2 1/4, erst einmal in die Ohren geguckt. Das wars.


keinnamemehrfrei

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ich muss gerade lachen :-D holt dein verlässlicher Mann dann die brust raus??? Das meinte ich doch :-) ansonsten trau ich meinem Mann das auch vollends zu. aber beim stillen bin ich skeptisch


Mitglied inaktiv

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ich werde ihm mal vorschlagen, daß er die Stillerei übernimmt! Dann kann er auch ohne Sport ein paar Kilos vor dem Sommer loswerden... *g*


keinnamemehrfrei

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achsoooooo oh man..... jetzt versteh ich das mit "extra für die u's und impfen" :-D mein bester Freund ist auch kinderarzt aber nicht niedergelassen. der darf doch dann die u nicht machen oder? Den wollte ich fragen aber du weißt das dann ja ggf auch :-)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von keinnamemehrfrei

Mein Mann ist auch nicht niedergelassen - ist so ein Spezialfuzzi an der Uniklinik... Ich glaub, die Us könnten dann nicht abgerechnet werden, und er müßte es in der Poli-Klinik abstempeln - aber inhaltlich kann er es selbstverständlich (und hat es ja auch jahrelang gemacht, wenn er Kreißsaaldienst hatte)! Und darum geht es mir ja! Aber leider wird einem hier direkt das Jugendamt auf den Hals gehetzt, wenn sie nicht so einen gestempelten Wisch zurück geschickt bekommen haben...


keinnamemehrfrei

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ja, genauso läuft es hier nämlich auch Mist, ich fand die Idee so schön das er das macht - ist neonatologe, hätte wohl gewusst was er tut :-) - aber ich dachte mir schon das das gleich nicht anerkannt wird nur weil es nicht abgerechnet werden kann. blöd.


JaDaFe

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Antwort auf Beitrag von gypsi

Hey, hab auch schon darüber nachgedacht und muss sagen, ich finde das nicht egoistisch. Je besser du dich fühlst um so leichter ist es ja auch dich vernünftig um das Kind zu kümmern. Wenn es mir diesmal gut genug geht oder besser gesagt dem Kind gut geht werde ich auch ambulant entbinden.hab mich beim letzten mal auch überhaupt nicht erholen können und hatte zusätzlich ein schlechtes gewissen weil ich mich nicht um mein Kind kümmern konnte (konnte mich nichtmla allein hinsetzten, totaler kreislauf ausfall). Und zuhause ist mein Mann, die Hebamme kommt jederzeit vorbei. Das der kinderarzt heim kommt find ich gut, werd da auch mal nach fragen.


-Ursula-

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für die u2 hat man doch zeit bis zum tag 10!, toleranzgrenze ist sogar tag 14. also da mach ich mir garkein kopf drum. naja, ich kann auch fußläufig hin, aber muss anschließend auch wieder in den 4ten stock. denke am tag 10 ist das machbar. würde auch nach gefühl entscheiden, wenn du nach hause willst, was spricht dagegen, wenn ihr so fit seit, dass ihr den nachhauseweg schafft? alles liebe


keinnamemehrfrei

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Antwort auf Beitrag von -Ursula-

wäre hier undenkbar gewesen in den ersten 14 Tagen. habe das Haus nicht verlassen können weil sich Alles ums stillen, pumpen, pflegen, wärmen, kühlen und und und ging. aber diesmal weiß ich besser Bescheid und bin mir sicher das es nichtso eine Katastrophe wird :-) meine Hebamme war aber auch echt unfähig was das anfing und hat mich null unterstützt mit dem stillen. furchtbar.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von gypsi

Hatte bei meiner Tochter schon eine ambulante Geburt, war 2 1/2 Stunden später wieder zu Hause und werde auch dieses mal wieder ambulant anstreben. für die U2 kam damals der Kinderarzt zu mir nach Hause und ne Nachsorgehemamme hatte ich auch, die kam 10 Tage lang jeden abend vorbei.


keinnamemehrfrei

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ja wenn Ärzte das machen ist das echt toll. gibt es hier leider nicht :-(


11Friede

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Antwort auf Beitrag von gypsi

hi, wir wollten ambulant antbinden und haben es auch getan. die ärzte liessen uns gehen, nachdem ich bewiesen habe, dass ich alleine auf klo gehen konnte. dem baby gings sehr gut und nichts stand dem im wege. wir hatten eine tolle hebamme schon in der schwangerschaft, die dann auch die nachsorge machte und 2 x am tag zu uns kam. unser kinderarzt kam zu uns ins gemütliche wochenbett und hat die u2 (?) gemacht. es war rührend zu sehen, wir er mit unserem baby zu hause umging, weil er sehr selten soooo junge babys zu gesicht bekommt mitlerweile. er war der einzige kinderarzt, der sich bereit erklärt hatte ein hausbesuch zu machen. den guthrie-test konnte die hebamme machen und sie war auch gold wert in der zeit. wir machen fast 8 wochen wochenbett, erst danach begann das öffentliche leben. ich hatte auch keinen unangenehmen milcheinschuss, weil wir seit der geburt nur am dauerstillen waren (cluster-stillen). die milch wurde dann halt irgendwann weiss (konnte ich nur erkennen, weil es mal aus dem mundwinkel lief. es war eine tolle zeit und nun hoffen wir, dass es mit der hausgeburt noch weniger logistik anfällt. ansonsten würde ich wirklich jeder frau, oder familie ein familienzimmer mit ROOMING IN im ans herz legen, wenn es denn die möglichkeit gibt.


keinnamemehrfrei

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Antwort auf Beitrag von 11Friede

gibt es überhaupt noch Kliniken ohne rooming in wobei als ich neulich stationär war hat mich ja auch schon der Schlag getroffen. als ich mir nachts Wasser holte sah ich das doch etliche Kinder im Kinderzimmer schliefen. kann ich ja nicht so ganz verstehen. tagsüber mal zehn Minuten zum duschen hmmmmm, ja, wenn man meint..... aber nachts!? naja jedenfalls brütet sich die Klinik auch mit 24-stunden-rooming in aber dann unterstützen die sowas :-(


JaDaFe

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Antwort auf Beitrag von keinnamemehrfrei

Finde ich eigentlich auch schlimm, aber es gibt Situationen, da gehts nicht anders. In dem kkh on dem ich zur Geburt vom großen war gabs keine Familien Zimmer und da ich mich überhaupt nicht bewegen konnte ohne einen Kreislauf zusammenbruch zu bekommen musste ich ihn über nacht abgeben. Ich fand das so furchtbar und hoffe sehr das es diesmal nicht so schlimm wird.


keinnamemehrfrei

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Antwort auf Beitrag von JaDaFe

aber hättest du nicht klingeln können wenn er wach wird und man hätte ihn dir rausgegeben? Oder war das auch nicht so gern gesehen? Das es immer mal Fälle gibt wo es gut so ist glaube ich ja auch, keine Frage, aber da bei mir in der Klinik lagen bestimmt sechs-sieben Kinder drin. dafür das da nur 1-2 Geburten am Tag sind ganz schön viel :-( Na mal sehen ob sie mich auch bequatschen ob ich nicht lieber in Ruhe schlafen will. werden wir ja bald erleben :-) ich war voller adtenalin und habe ja keine Nacht geschlafen, war irgendwie schöner das baby anzustarren statt die Decke ;-)


Caitryn

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Antwort auf Beitrag von gypsi

Du weißt ja, dass es nicht planbar ist. Aber du möchtest es doch gerne. Wenn es möglich ist, entbinde ambulant. Ist keinesfalls egoistisch! U2 - Arzt kommt nach Hause (gibt mehr Kohle für die). Du hast 10 Tage Zeit. Wenns wirklich schlimm kommt, fährst du doch. Ich würde immer wieder ambulant entbinden. Zu Hause ist es doch gemütlicher, ruhiger - halt mein Zuhause. Selbst wenn Kinder da sind.


Sicilia73

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Antwort auf Beitrag von gypsi

Ich plane einen Klinikaufenthalt. Der Gedanke der ambulanten Geburt gefällt mir auch. Aber Ich bin ein Schisser. Wenn irgendwas komisch wäre, würde ich sofort wieder ins KH fahren. Das ist mir schon zu stressig. Dann hab ich Vollpension und muß mich darum schonmal nicht kümmern. Nach der letzten Entbindung war ich durch einige Verletzungen sehr immobil. Da war es angenehm, jemanden rufen zu können, der mir z. B. Auf die Toilette geholfen hat und bei der Babypflege. Ich konnte kaum stehen.