Monatsforum April Mamis 2012

So viel zum Thema Chancengleichheit...

So viel zum Thema Chancengleichheit...

Clika

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Hey Mädels! Ich bin grad so traurig... Ich hab ja nur einen befristeten Vertrag, wie auch 38 meiner Kollegen, die zeitgleich mit mir angefangen haben (ein Ausbildungsschwung). Um einen unbefristeten Vertrag zu bekommen sind verschiedene Beurteilungen nötig. Tja und ich hab grad erfahren, dass mir diese Chance nicht gegeben wird. Keine Beurteilungen für mich und dadurch keine Chance auf einen Vertrag. 38 dürfen und ich nicht. Puh, Enttäuschung pur. Mein Arbeitsleben als (bald-)Mami fängt also schonmal erschreckend an. Aber für unser gesundes, kleines Wunder opfer ich auch meinen Traumjob gern. Liebste Grüße!


soanaz2

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Hallo Clika, Das tut mir sehr leid für dich...... Aber so sind Firmen....ich hatte auch einen befristeten Vetrag damals und der wurde mir (aus Firmensicht die logischerweise beste Möglichkeit) auch nicht verlängert (war damals auch ein paar Wochen vor ET). Vielleicht kannst du dich ja mal erkundigen wie die rechtliche Lage ist....aber ich glaube nicht, dass die Chancen gut sind..... Liebe Grüße Sonja


Mitglied inaktiv

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Melde dich mal bei der zuständigen Gewerkschaft oder Betriebsrat. Ich könnte mir vorstellen (ohne dir Hoffnung machen zu wollen), dass die in so einem Fall durchaus nochmal was bewegen könnten, wenn du wirklich als einzige nicht übernommen wirst (und auch die Einzige schwangere bist).


Col12

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Wie war das mit der Gross- und Kleinschreibung, Rattenkönig?


Mitglied inaktiv

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Bist du mit dem Inhalt überfordert?


sannefarie

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o.T.


Mitglied inaktiv

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Na du bist aber ein Herzchen


Jasmin686

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Also ich finde den Vorschlag von Rattenkönig gar nicht mal so verkehrt. Wenn die wirklich nur dir eine Beurteilung und somit die Chance auf einen unbefristeten Vertrag verwehren, dann verstoßen sie ganz klar gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, denn sie würden dich aufgrund der Schwangerschaft benachteiligen. Wenn Ihr also einen Betriebsrat habt, dann würde ich da mal Rat einholen. Meine Tätigkeitsänderung wollten sie mir vor der Elternzeit auch nicht mehr gewähren, weil ich ja bald weg bin und dann habe ich meinen Chef erstmal darauf hingewiesen, dass er mit so einer Aussage gegen das AGG verstößt und schon habe ich meine Tätigkeitsänderung bekommen. Viel Erfolg, dass du doch noch was erreichst.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Jasmin686

Das Problem ist, dass es schwer ist das auch nachzuweisen, Recht haben und Recht bekommen sind zwei paar Stiefel. Versuchen würde ich es trotzdem, zu verlieren hast du ja nichts. Vielleicht bekommst du zumindest einen erneuten befristeten Vertrag nach der Elternzeit, damit du die Chance erhältst dich zu beweisen.


Joshismum

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Antwort auf Beitrag von Clika

Das ist wirklich blöd, aber nicht ungewöhnlich. Ich musste auch mal kurze Zeit nach der Ausbildung gehen unter einem fadenscheinigen Grund, ich habe noch in der Ausbildung geheiratet und da gab es die potentielle Gefahr einer Schwangerschaft, Du bist ja noch einen Schritt weiter. Ich würde an Deiner Stelle nichts unternehmen auch wenn ich weiss das dies eigentlich falsch ist, es macht wohl kaum noch Freude dort zu arbeiten wenn der AG gezwungen wurde Dich weiter zu beschäftigen, da kann dann der Traumjob ganz schnell zum Albtraumjob werden. LG Joshismum


Jen84

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Für genau diesen Fall gibt es bereits ein Urteil, d.h. wenn alle außer dir die Chance bekommen oder sogar fest übernommen werden, dann gilt das bereits als Beweis für eine Ungleichbehandlung aufgrund der Schwangerschaft. Du solltest dich auf jeden Fall von der Gewerkschaft oder dem Betriebsrat und evtl. einem Anwalt beraten lassen. Kann dir leider nicht mehr das genaue Urteil nennen.