Melanya
So ihr lieben , lag heut Mittag im Bett und hab mir mal so ein paar Gedanken gemacht. Dabei bin ich dann auch irgendwann darauf gekommen, dass mein Mann eine LRS ( Lese und Rechtschreibschwäche ) hat und hab mich natürlich gefragt könnte unsere Maus das auch haben später ?
Puh, gute Frage. Meine Tochter hat LRS. Aber die Frage habe ich mir nie gestellt. Es gibt soviele verschiedene Arten von LRS. Das wäre vielleicht eine Gute Frage ans Expertenteam!
huhu. lrs ist ein unheimlich komplizierter themenkomplex. die forschung rund um das thema ist längst nicht abgeschlossen. grundsätzlich gilt, dass es familiäre häufungen von lrs gibt und wohl auch erbliche faktoren, die eine lrs begünstigen. es hängt immer davon ab, wo die ursachen der lrs liegen (stichwort auditive wahrnehmung, phonologische bewusstheit). es besteht aber gar kein grund, jetzt schon unruhig deswegen zu sein! wenn dein mann eine lrs hat, schaut einfach gut ihn, wie sich eure maus entwickelt, seid aber bitte nicht zu kritisch!!! der kinderarzt kann später einmal tipps geben, worauf zu achten ist. "echte" lrs ist recht selten. eine frühe förderung (vor schulbeginn) ist sinnvoll und erfolgversprechend. die allerallermeisten lrs-kinder, die ich kenne und die von ihren familien unterstützt werden, können ihre teilleistungsstörung wunderbar kompensieren! stärken zu fördern statt schwächen anzuprangern, lautet hier der königsweg. lg maren
Ja das mit dem fördern udn fordern ist mir durch aus bewusst - bin ja selbst HEP und hab da auch meine gewisse Erfahrung , war ja für mich nur grundsätzlich die Frage ob es "Weitergegeben" werden kann..
Hallo, bei uns ist es auch so, mein Mann hat LRS. Es ist völlig richtig was Kuschelwölfchen schon geschrieben hat, im Prinzip ist nicht ganz klar ob und wie das zusammenhängt. Leider müssen wir uns auch oft und viel damit auseinandersetzen und somit höre ich immer recht viel von den Spezialisten dazu. Es tritt wohl aber in Familien wirklich häufiger auf, in denen ein Elternteil LRS hat. Bei uns sieht es so aus, das meine 1. Tochter es "geerbt" hat, meine 2. Tochter nicht und bei meinem Sohn jetzt auch wieder der Verdacht besteht ( da laufen zur Zeit noch die Test´s ). Am Anfang war es echt hart, vorallem als man noch nichts davon wusste und auch noch keine Informationen darüber hatte. Mittlerweile bin ich da lockerer geworden, muss ich sagen. Es ist kein Weltuntergang und wenn erstmal die Diagnose gestellt wurde, d.h. man hat es erkannt ( da liegt ja oft schon das Problem ), dann kann man gezielt daran arbeiten und den Kindern ist es kein Nachteil mehr ( so ist es zumindest bei uns ). LG Anja