Dr. med. Wolfgang Paulus

Titandioxid

Antwort von Dr. med. Wolfgang Paulus

Frage:

Lieber Dr Paulus,

Ich hatte damals bei meinem Sohn schon die Frage wegen dem Titandioxid, das zb in Febimion enthalten war. Ich habe es in der Schwangerschaft und Stillzeit genommen. Jetzt hat die EFSA im Mai entschieden, dass es als Lebensmittelzusatzstoff nicht mehr sicher ist. Man kann eine Mutagebität/Genotoxizität nicht ausschließen, heißt es.

Hier als Quelle der AGES:
https://www.ages.at/themen/rueckstaende-kontaminanten/titandioxid/

Ich habe es in der jetzigen Schwangerschaft auch wieder eingenommen in Femibion Phase 0 und Novalac Kapseln. Zudem hatte ich mehrere Fehlgeburten, ist ein Zusammenhang möglich?

Ist Titandioxid (manchmal auch als Nanopartikel) plazentagängig bzw. geht es in die Muttermilch über?

Danke für Ihre Einschätzung!

von Nini_20 am 11.06.2021, 17:24 Uhr

 

Antwort auf:

Titandioxid

Die geringen Mengen an Titandioxid, die Sie über die genannten Präparate eingenommen haben, reichen sicher nicht aus, um eine Fehlgeburt auszulösen. Fast ein Drittel der in Deutschland zugelassenen „festen oralen Darreichungsformen“ enthalten Titandioxid. Es wird auch als Aufheller für Zahnpasta, Kaugummi, Süßwaren, Käse oder Saucen benutzt. Auch als UV-Blocker in Sonnencremes ist es seit langem im Einsatz.

von Dr. med. Wolfgang Paulus am 14.06.2021

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