Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

Kindergesundheit

Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse

   

 

plötzliches Schreien beim Trinken

Lieber Herr Dr. Busse,

unser fast 6 Wochen alter Sohn hat seit etwa einer Woche ein Problem beim Trinken aus der Flasche: Beim Trinken hört er plötzlich auf und fängt an zu schreien, aber auch wenn wir aufhören, um ihn alle 15-30ml ein Bäuerchen machen zu lassen, schreit er wie am Spiess...erst wenn er die Flasche wieder hat, hört er auf. Aber wir muessen ihn doch ein Bäuerchen machen lassen und er hört ja zwischendurch selbst auf und scheint Schmerzen oder so zu haben. Er streckt dabei die Beine lang (er stellt sich quasi hin), zieht sie aber nicht an, wir wissen nicht, ob das Bauchweh ist. Und falls dem so ist, wie können wir ihm helfen ausser Lefax geben? Er bekommt auch ein Medikament gegen Reflux seit ein paar Tagen - kann es das sein? Es ist sehr schwer, ihn zum Bäuerchen machen zu bewegen, da er so schreit, er macht auch nicht leicht ein Bäuerchen, das dauert immer einige Zeit (10 minuten und meist nur 1x bei einer Flasche von 110 ml.). Am Ende der Flasche ist er dann ganz kaputt aber auch ruhig. Daher ist jedes Flasche geben in letzter Zeit echt anstrengend und von Schreien begleitet. Er trinkt etwa alle 4 Std 100-110 ml. Was kann das sein? Wie können wir ihm helfen? Lefax scheint auch nicht dabei zu helfen.
Herzlichen Dank!!!

von flipper196 am 01.11.2009, 21:10 Uhr

 

Antwort:

plötzliches Schreien beim Trinken

Liebe F.,
das ist aus der Ferne schwer zu beantworten und Sie sollten ihn am besten mal neben ihrem Kinderarzt oder in Anwesenheit ihrer Hebamme füttern. Vielleicht ist der Sauger zu groß und er trinkt zu rasch oder umgekehrt, vielleicht wäre eine andere Nahrung verträglicher.....?
Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 02.11.2009

Antwort:

plötzliches Schreien beim Trinken

Hallo,

ich hab ein ähnliches Problem beim stillen. Unser Sohn ist zwar schon 10 Wochen alt, wir haben dieses Thema aber auch schon ein paar Wochen. Er hat auch arg mit Koliken zu kämpfen, dagegen hab ich ihn wochenlang mit Lefax vollgestopft, was leider nur bedingt geholfen hat.
Ich habe so ziemlich jeden gefragt was das Problem ist und keiner konnte mir helfen. Lange bin ich davon ausgegangen, dass es wohl an mir liegt, dass ich ihn falsch halte, ihn nicht richtig stillen kann etc.
Vor 2 Wochen war ich das erste mal bei einem Osteopathen, eigentlich bin ich sehr skeptisch solchem "Hokus Pokus" gegenüber, und als ich zugesehen habe, wie er nur ein bisschen seine Hände auf meinen Sohn legt, fand ich das schon sehr befremdlich.
Was soll ich sagen, ich geb ihm kein Lefax mehr, und er ist viel entspannter. Das trinken verläuft immer noch nicht 100%ig reibungslos, aber es ist kein Vergleich zu vorher.
Leider hat dieser Zustand nur ein paar Tage angehalten, und wir haben nach einer Woche den 2. Termin beim Osteopathen gehabt. Und wieder ist es jetzt viel besser. Es war also kein Zufall oder ähnliches.

Vielleicht ist das ja auch eine Option für euch.
Viele Grüße

von xenanerina am 01.11.2009

Antwort:

xena

Ob nun ein Zusammenhang besteht bei der Fragestellerin aber was du beschriebeb hast hätte ich auch gern Jahre früher gewußt oder wenigstens geahnt.
Meine Tochter ist nun fast 7, hatte sehr schlimme Koliken und das über Monate... damals wußte ich nicht, daß es das erste Symtom war, sie sich mit dem Sprechen länger schwer tat, oft wirklich unausgeglichen war, daß danach noch ein leicht schiefer Rücken folgt und und und... wir hatten vor wenigen Wochen 1 !!! Termin beim Osteopathen und die Wirbelblockade wurde gesichtet und mit 2 Handgriffen gelöst.
Auch wenn das wirklich viele für HokusPokus halten, wer das erlebt hat weiß was gemeint ist und auch wenn Dr.Busse mal wieder sagen wird sowas gibt es nicht als Krankheitsbild.
An meiner Tochter habe ich Unmengen typischer Symtome erkannt die ich aber leider erst spät zu einem Ganzen zusammenfügen konnte.

lG Kerstin

von mamafürvier am 01.11.2009

Antwort:

xena

bei meinem sohn helfen bauchwohltee ( ab 1.woche ) und kümmelzäpfchen und kann ganz gut stuhlgang machen und dann sind auch seine bauchschmerzen weg.

lg manu

von muaddal am 02.11.2009

Antwort:

xena

Bei uns war es auch das bei manchen Ärzten unbeliebte KISS-Syndrom. Auch uns hat die osteopathisch ausgebildete Physiotherapeutin geholfen. Ich glaube nicht, dass es von alleine wieder i.O. gekommen wäre.

von Zweizahn am 02.11.2009

Antwort:

xena, Kerstin

Danke Euch! was waeren denn typische Symptome, mit denen man zum Ostheopathen gehen sollte??

von flipper196 am 02.11.2009

Antwort:

xena, Kerstin

Ich denke es gibt keine "typischen Anzeichen".
Unser Sohn leidet sehr unter seinen Koliken. Ohne Lefax hat er Nachts gar nicht geschlafen sondern nur gepresst, gestöhnt und gejammert. Mit Lefax ist er zumindest auf dem Bauch liegend eingeschlafen (weil das ja auch nicht gut ist hab ich immer auf meinem Bauch einschlafen lassen, um seine Atmung zu spüren), dann haben wir oft ein paar Versuche gebraucht, dass er beim auf-den-Rücken-drehen nicht aufwacht; alles in allem ein Spektakel! Von 2 Kinderärzten kam nur die Aussage: "da muss er durch, das ist nunmal so". Ich wollte das nicht hinnehmen. Ich kann nicht verstehen wie man einfach sagen kann, er muss jetzt 3 Monate leiden- stopf ihm mit Lefax voll und das muss reichen.
Also hab ich nach Alternativen gesucht. Von 2 Freundinnen mit sehr unruhigen (Schrei-)Kindern ebenfalls mit Koliken wusste ich, dass denen der Osteopath geholfen hat. Und bei uns hat er ebenfalls funktioniert.

Die Ursachen warum es Kindern nicht gut geht sind wohl sehr unterschiedlich. Aber es sind wohl oft innere Verspannungen die der Osteopath lösen kann. Ich weiß nicht, ob es das Allheilmittel ist. Aber versuchen würde ich es auf jeden Fall!
Viel Glück!!!

von xenanerina am 02.11.2009

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