Edda1984
Hallo Doktor ich Grüße Sie, Meine Tochter ist jetzt 9 Monate alt, sie würde bis jetzt ordnungsgemäß wie es sein soll geimpft.! In meinem Freundschaftskreis hat ein Kind nun Impfschäden und ich natürlich Große Angst. Bis zu diesem Vorfall war es für mich selbstverständlich sie zu impfen. Habe bisschen im netzt Gelsen und leider die Feststellung gemacht das impfschäden garnicht so selten sind und einige von abraten.! Habe mein Arzt drauf angesprochen, er klärte mich natürlich über die Wichtigkeit der Impfung auf und sagte mir das wenn ich die kleine nicht impfen lasse, das ich nicht mehr in der Praxis behandelt werden darf weil es auch eine spezielle Praxis für Herzkranke Kinder ist und die Gefahr zu hoch wäre, kann ich verstehen nur die aussage als ich sagte das ich Angst habe war die: Wenn was passieren würde dann übernimmt die Krankenkasse die Pflege kosten.! Ich bin entsetzt und noch mehr verunsichert. Bitte bitte helfen sie mir. Habe gefragt ob man die Impfungen nicht teilen könnte das ich es zu viel auf einmal finde , NEIN sagte er nur :( was sagen Sie ? Vielen lieben dank Lg Edda
Liebe E.,
es gibt viele auf den ersten Blick unerklärliche Krankheiten im Kindesalter und da Kinder nun mal häufig Impfungen bekommen, können solche Krankheiten natürlich auch im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung auftreten. Leider wird das dann sehr oft von Eltern als kausaler Zusammenhang gesehen und von "Impfschaden" gesprochen, obwohl es bei genauerem Hinsehen und aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung keinerlei Anhaltspunkte dafür gibt, dass Impfungen genau diese Krankheit auslösen können. Und die Wahrscheinlichkeit, dass z.B. Masern zu schwerer Krankheit oder Tod führen ( 1 von etwa 2000 Erkrankten stirbt an Masern), ist um ein vieles höher als dass die Masern-Mumps-Röteln-Impfung zu schwerwiegenden Nebenwirkungen führen kann (seltener als 1: 1 000 000).
Ich kann Ihnen deshalb auch nur dringend raten, nicht irgendwelchen Gerüchten sondern Ihrem Kinderarzt zu vertrauen und Ihr Kind weiter impfen zu lassen.
Alles Gute!
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch hier: Kindergesundheit.
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