Problemzone Beckenboden

Problemzone Beckenboden

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Häufig können es Frauen kaum erwarten, nach den vielen Monaten mit Babybauch endlich wieder in ihre normalen Sachen zu passen. Das ist verständlich - und mit etwa Geduld werden Sie dieses Ziel auch erreichen. Besondere Aufmerksamkeit braucht allerdings erst einmal ein dem Auge verborgener Bereich: Ihr Beckenboden.

Beckenboden braucht Schonung - auch nach einem Kaiserschnitt

Dabei handelt es sich um eine Muskelschicht die den Bauchraum nach unten abschließt. Und die Ihnen unter anderem dabei hilft, Ihre Blase zu kontrollieren. Direkt nach der Geburt, ist der Beckenboden stark aufgelockert, denn die Muskeln mussten sich ja dehnen, um das Baby hindurch zu lassen. In der Schwangerschaft haben Hormone dafür gesorgt, dass das Gewebe lockerer wird. Auch nach einem Kaiserschnitt braucht der Beckenboden daher etwas Schonung.

Nach einer normalen Geburt merken die meisten Frauen, dass sie Urin nicht so gut halten können, wie vor der Schwangerschaft. Das ist normal und es kann bis zu einem halben Jahr dauern, bis alles so ist wie früher. Auf diesem Weg sind ein Rückbildungskurs und geeignete Beckenbodenübungen sehr wichtig, um die Muskeln wieder zu stabilisieren. Dass der Beckenboden (noch) nicht ganz fest ist, merken Sie zum Beispiel daran, dass Sie beim Lachen, Husten oder Hüpfen Urin verlieren. Häufig bemerken Mütter auch erst im zweiten Lebensjahr des Kindes, dass Ihr Beckenboden noch Training braucht: Wenn sie Sport machen, tanzen oder aus Spaß mal auf einem Trampolin hüpfen, tröpfelt es gelegentlich.

Ihr Fahrplan für einen starken Beckenboden

Sechs bis acht Wochen nach der Geburt können Sie mit einen einen Rückbildungskurs beginnen. Hier lernen Sie auch geeignete Beckenbodenübungen kennen.

Eine Alternative, falls Sie keinen Rückbildungskurs in Ihrer Nähe finden oder im Anschluss daran: Aqua-Fit-Kurse speziell für Mütter. Am besten vorher mal nachfragen, ob der Kurs sich auch für Einsteigerinnen nach der Geburt eignet. Beckenbodenkurse im Wasser sind für junge Mütter optimal. Der Wasserwiderstand führt dazu, dass Sie Ihren Beckenboden automatisch immer wieder heben und lockern. Das machte einen solchen Kurs sehr effektiv - zudem wird im Wasser grundsätzlich der ganze Körper stärker trainiert.

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