Positiver Test: guter Start in die Schwangerschaft

Positiver Test: Guter Start in die Schwangerschaft

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Der Schwangerschaftstest ist positiv - und damit beginnt eine besondere Zeit in Ihrem Leben. Früher sprach man davon, dass eine Frau "guter Hoffnung" sei. Ein sehr schöner Ausdruck für das Wunderbare, das mit dem Erwarten des Kindes verbunden ist.

Die tolle Nachricht "Ich bin schwanger!" zu verdauen, sie irgendwann dem Freundes- und Familienkreis mitzuteilen, ist etwas sehr Schönes. Doch leider erlebe ich, dass viele Frauen heute eher verunsichert sind und die Vorfreude ein wenig ins Hintertreffen gerät. Denn mit dem ersten Besuch in der frauenärztlichen Praxis beginnt für werdende Eltern auch eine Zeit der Tests, Untersuchungen und Entscheidungen. Da können die Sorgen, ob das jeweils erwartete Testergebnis gut ausfällt, die "gute Hoffnung" in den Hintergrund drängen.

Ist eine Frau älter als 36 oder gibt es in der Familie bekannterweise genetisch bedingte Erkrankungen, steht außerdem die Frage im Raum: Will die werdende Mutter eine vorgeburtliche (pränatale) Diagnostik für ihr Kind? Eine Frage, die sich meistens nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten lässt. Denn egal, wie die Enstcheidung ausfällt, sie hat immer ihre eigenen Konsequenzen, die es zu bedenken gilt.

Zeit für Gespräche ist jetzt sehr wichtig

Daher kann es sehr hilfreich sein, sich schon zu Beginn der Schwangerschaft an eine Hebamme zu wenden. Diese kann nicht nur die Vorsorge übernehmen - die Kosten trägt auch hier ihre Krankenkasse - und die meisten der üblichen Tests durchführen. Sie kann sich normalerweise vor allem deutlich mehr Zeit nehmen als das in der Praxis möglich ist. Dort sind meistens etwa zehn Minuten pro Frau eingeplant, eine Hebamme nimmt sich üblicherweise mindestens 30 Minuten Zeit. Das bedeutet, Sie haben viel mehr Gelegenheit, Ihre Fragen loszuwerden sowie die möglichen Untersuchungen zu diskutieren: Ob Sie alles machen lassen wollen, was angeboten wird, ist ja Ihre ganz persönliche Entscheidung.

Hausmittel können bei Schwangerschaftsbeschwerden helfen

Helfen kann eine Hebamme auch bei den typischen Beschwerden, die in der frühen Schwangerschaft auftreten können. Dazu gehören etwa Übelkeit, Rückenschmerzen oder Spannungsgefühle in den Brüsten. Übelkeit lässt sich meistens mit natürlichen Mitteln gut in den Griff bekommen. Vielen Frauen hilft schon Ingwertee, einige mögen den Duft von Zitrusfrüchten wie Orange, Zitrone oder Limette. Wichtig ist, dass Sie keine Präparate mit künstlichen Duftstoffen verwenden. Geignet sind zum Beispiel die Produkte von Primavera; die Firma bietet Citrus- oder Lemmon-Spray sowie Duftöle aus natürlichen Rohstoffen an. Gerade bei Übelkeit, kann Akupunktur ebenfalls sehr gut helfen - aber auch ein ausführliches Gespräch mit Ihrer Hebamme: Hinter der Übelkeit stecken, neben der ausgeprägten hormonellen Umstellung Ihres Körpers auf "schwanger", manchmal auch Sorge und Angst. Es ist dann hilfreich, mit einer erfahrenen Hebamme in Ruhe darüber zu sprechen und sich Rat zu holen.

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