Kann ich Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

Kann ich Schwangerschaftsstreifen vorbeugen?

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Die "Schwangerschaftsstreifen" entstehen vor allem durch die starke Dehnung der Haut, wenn der Bauch größer wird. Sie können aber zum Beispiel auch an der Brust, der Hüfte sowie an den Oberschenkeln und Armen auftreten.

Wie die Haut die Belastung durch die Schwangerschaft verkraftet, lässt sich nicht vorhersagen. Das hängt unter anderem davon ab, wie straff Ihr Bindegewebe ist - und das ist größtenteils Veranlagung. Ein Wundermittel, das Schwangerschaftsstreifen garantiert vermeidet, gibt es zwar nicht. Es ist aber sinnvoll, die Haut durch gezielte Pflege zu unterstützen, um sie gesund und elastisch zu erhalten.

  • Regelmäßiges Einölen tut gut. Es ist allerdings besser, kein reines Öl zu nehmen. Das kann die Haut schlecht aufnehmen und ihr Feuchtigkeitshaushalt gerät durcheinander. Verwenden Sie lieber eine Feuchtigkeitslotion mit hochwertigen Ölen. So kann das Öl gut einziehen und die Haut erhält zusätzlich noch Feuchtigkeit. Es gibt verschiedene Öle, die speziell für die Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen gedacht sind. Auch von der Hebamme Ingeborg Stadelmann gibt es ein Öl mit vielen wertvollen natürlichen Inhaltsstoffen, das Sie online bestellen können.
  • Tägliche Wechselduschen mit warmem und kaltem Wasser fördern die Durchblutung der Haut. Sie mögen das nicht als Ganzkörperdusche? Am einfachsten ist es, wenn Sie einfach mit der Handdusche abwechselnd warmes und kaltes Wasser kreisförmig über den Bauch laufen lassen. Rund um die Brüste geht das auch gut in Achterform.
  • Kieselerde stärkt Haut, Nägel und Haare. Besprechen Sie doch mit ihrer Hebamme auch mal, ob ein Zinkpräparat sinnvoll ist. Zink hilft, das Bindegewebe zu stärken und unterstützt das Abheilen von Dehnungsstreifen.
  • Massage fördert die Hautelastizität und -durchblutung. Wichtig ist, dass Sie die Haut mit Gefühl, aber dennoch spürbar massieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel können Sie beim Duschen einen Massageschwamm nutzen. Den Bauch dürfen Sie auch zupfen: Greifen Sie einfach mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger jeweils eine kleine Hautpartie und "arbeiten" Sie sich einmal rundherum. Alternativ können Sie im Uhrzeigersinn kleine Kreise massieren - ruhig bis hin zum Hüftbereich. Wenn Sie mögen, beziehen Sie Oberschenkel und -arme ruhig mit ein. Es ist übrigens auch sehr angenehm, wenn Ihr Partner mal einen Teil der Massage übernimmt.

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