Die Hautpflege Ihres Babys in den ersten Lebenstagen

Hautpflege Ihres Babys
Bei Babys, die ungefähr zum errechneten Termin auf die Welt kommen, ist die Haut oft noch mit Resten der "Käseschmiere" bedeckt. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Schutzfilm.
Er hat verhindert, dass das Fruchtwasser die Haut Ihres Babys angreift. Lassen Sie die Reste der Käseschmiere einfach einziehen, statt sie abzuwaschen. Sie ist in den ersten Lebenstagen die beste Hautcreme für ihr Baby.

Für die zarte Babyhaut gilt: Weniger ist mehr

Babyhaut ist fünfmal dünner als Ihre Haut und daher auch viel empfindlicher. Anfangs tut es ihr gut, wenn ihr Pflege-Inhaltsstoffe wie Parfüm oder Parafin (ein Erdölprodukt, auf dem Etikett auch Parafinum genannt) erspart bleiben. Vorerst ist Wasser deshalb das Beste für die Haut Ihres Babys. Auch im Gesicht benötigt sie noch keine besondere Pflege.

Für die Körperpflege eignet sich in den ersten Lebenswochen normales Olivenöl. Wenn Sie Ihr Kind damit einmal täglich sparsam einölen, bekommt es eine wunderbare Haut. Olivenöl empfehlen Hautärzte übrigens gerade auch bei Kindern mit einem Neurodermitis-Risiko.

Nach ein paar Wochen hat sich die Haut an die neuen Umweltbedingungen gewöhnt. Jetzt können Sie auch andere Pflegeprodukte verwenden. Allerdings ist es nach wie vor sinnvoll, dass diese kein Parfüm oder Parafin enthalten.

Sanfte Hilfe für den wunden Babypo

Im Windelbereich ist die Haut stärker belastet. Sie reagiert daher auch bei guter Pflege manchmal gerötet und gereizt. Gerade bei wundem Po eignet sich anfangs klares Wasser am besten zum behutsamen Reinigen. Duftstoffe in Pflegeprodukten können die irritierte Haut zusätzlich belasten.

Auch, falls Sie lieber Feuchttücher zum Reinigen benutzen, ist es wichtig, dass der Po danach gut trocken ist. Tupfen Sie einfach, wie beim Säubern mit Wasser, mit einem trockenen Tuch nach. Bleibt die Haut feucht, heilt sie schlechter.

Tipp: Am besten ist es für die zarte Babyhaut, wenn sie immer nur abtupfen. Reiben kann kleine Risse und Verletzungen verursachen.

Verschwindet die Rötung im Windelbereich nicht schnell von alleine wieder, helfen heilende Salben. Geeignet sind zum Beispiel Wundschutzcreme, Wollwachs, Beinwell- oder Ringelblumensalbe. Auch Heilwolle macht sich nützlich. Am besten bitten Sie einfach Ihre Hebamme um Rat.

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