CTG für Schwangere - Herztöne und Wehen im Blick

CTG in der Schwangerschaft

In erster Linie wird die Herztätigkeit des ungeborenen Kindes beobachtet, um zu sehen, wie es ihm geht. Mit einem CTG lassen sich die kindlichen Herztöne aufzeichnen - und zwar gleichzeitig mit der Wehentätigkeit. Daher kommt auch der Name:

C bedeutet "cardio" (auf das Herz bezogen), T steht für "tokos" (Wehentätigkeit) und G für "graph" (Aufzeichnung).

Der deutsche Name des Geräts lautet "Herztonwehenschreiber". Medizinische Fachleute verwenden die Abkürzung CTG sowohl für das Gerät (Cardiotokograf) wie für die Untersuchung (Cardiotokografie).

CTG - vor allem im dritten Trimester und zum ET

Ab der 28. Schwangerschaftswoche sind die Herztöne des Kindes mit dem CTG gut zu hören. Daher wird die Methode vor allem in den letzten Schwangerschaftswochen und um den Geburtstermin herum genutzt. Ein CTG kann außerdem hilfreich sein, wenn die Mutter Beschwerden hat, etwa Kreislaufprobleme. Oder falls vorzeitige Wehen auftreten: Hebammen und Frauenärzte achten immer genau auf das Zusammenspiel von kindlichen Herztönen und Wehen. Denn die Herztöne des Kindes, verraten ihnen, wie dieses mit den Belastungen durch die Wehen zurechtkommt.

Flüssigkeitsmangel? Auch das zeigt sich im CTG

Aus den Herztönen lässt sich aber noch mehr ableiten, zum Beispiel, ob das Kind Flüssigkeitsmangel hat. Das kommt vor, wenn die werdende Mutter zu wenig trinkt. Dann kann es sogar sein, dass sie vorübergehend in die Klinik muss. Dort bekommt sie dann viel zu trinken, eventuell auch eine Infusion. Häufig zeigt sich innerhalb von zehn Minuten schon, dass sich das Baby durch mehr Flüssigkeit wieder erholt. Tipp: Regelmäßig etwas trinken! Und am besten immer etwas zu trinken mitnehmen, wenn Sie unterwegs sind!

Egal, ob es um die die regulären Senk- oder Übungswehen geht oder ausnahmsweise um vorzeitige Wehen: Mit dem CTG lässt sich auch beobachten, wie sich die Wehentätigkeit in der Schwangerschaft entwickelt. Bei schlanken Frauen sind diese Aufzeichnungen sehr deutlich. Ist die werdende Mutter kräftiger, kann das die Aufnahme erschweren: Es liegt einfach mehr Gewebe zwischen der Gebärmutter und dem Druckmesser auf der Bauchdecke.

Bei Wehen achten Hebamme oder Arzt darauf, in welchen Abständen sie kommen und wie kräftig sie sind. Am wichtigsten ist aber, was die Mutter spürt und als wie stark sie die Wehen empfindet. Auch während der Geburt wird normalerweise ein CTG gemacht, um zu sehen, wie das Kind mit den Wehen klarkommt.

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