Schon Babys lieben Einschlafrituale

Babyschlaf

© fotolia, Vadim Ponomarenko

Der Übergang vom aktiven Tagesleben zur Nachtruhe fällt den meisten Kindern nicht ganz leicht. Da geht es den Kleinen übrigens wie den Großen.

Auch wir brauchen Zeit zum Abschalten und haben daher kleine, individuelle Rituale für den Tagesausklang entwickelt. Wir ziehen uns zum Beispiel aus und wechseln in den Schlafanzug, putzen uns die Zähne, lesen vielleicht noch ein wenig, um den Tag hinter uns zu lassen. Auch Ihr Kind braucht so ein Ritual, das ihm den Weg in den Schlaf ebnet.

  • Das Baden oder Waschen gehört in vielen Familien zum Abendritual. Es ist jedoch kein Muss. Passt es umgekehrt besser in Ihren Plan, dann ist eben morgens Wasch- oder Badezeit. Solange das Ganze seinen festen Platz im Tagesablauf hat, gibt es ihrem Baby Orientierungshilfe.
  • Das Umziehen zur Nacht ist ein deutliches äußeres Zeichen, dass ein neuer Abschnitt beginnt. Ihr Baby braucht noch keinen Schlafanzug, aber es kann zum Beispiel ein paar Tage lang nachts immer den gleichen Strampler tragen. Schlafsachen riechen auch anders als die Tageskleidung, das ist gerade für Babys ein wichtiges Signal.
  • Eine ruhige Atmosphäre tut gut. Am besten halten Sie sich mit Ihrem Kind schon rund eine Viertelstunde vor dem Zubettgehen im Schlaf- oder Kinderzimmer auf. Das hilft allen, ein wenig auszuschwingen und zur Ruhe zu kommen. Dimmen Sie ruhig schon das Licht oder machen Sie nur eine kleine Lampe an. Sie können ja zum Beispiel noch ein wenig mit Ihrem Kind kuscheln und mit leiser, ruhiger Stimme mit ihm reden. Auch eine sanfte Massage hilft Ihrem Kind, sich zu entspannen. Falls Sie gerne Musik laufen lassen, eignet sich etwas Ruhiges mit eher tiefen Tönen. Günstig ist es, jeden Abend die gleiche Musik zu hören. Das ist für Ihr Kind ein klares und erkennbares Signal.
  • Überhaupt lieben es Kinder, wenn Dinge immer gleich sind. Sie können Ihrem Kind daher ruhig jeden Abend im Bett das gleiche Lied vorsingen. Oder, wenn es etwas älter ist, die gleiche Geschichte vorlesen bzw. erzählen.
  • Ausklang ist es schön, wenn Sie ein paar Minuten lang Ihre Hände bzw. eine Hand am Körper Ihres Kindes liegen lassen. Je nachdem, was Ihr Kind mag, vielleicht am Kopf oder auf seinem Bauch. Merken Sie, dass Ihr Kind ruhiger wird, können Sie die Hände wegnehmen und ruhig den Raum verlassen.

Tipp: Manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden. Aber wenn es geht, legen Sie lieber keine stressigen Termine mit Kind auf den späten Nachmittag. Ist im späteren Tagesablauf zu viel los, reagieren Kinder oft überdreht und schlafen auch schlechter ein.

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