Dr. med. Stefan Kniesburges

Einleitung

Antwort von Dr. med. Stefan Kniesburges

Frage:

Guten Morgen...

Regulärer Entbindungstermin wäre bei mir der 19.01. gewesen.
Aufgrund der Vorgeschichte meiner ersten Schwangerschaft (Verdacht auf Gestose & Plazenta -/ sowohl Niereninsuffiziens) hat man sich letzte Woche in der Klinik dazu entschieden, die Geburt bei 38+0 mit Prostaglandine einzuleiten.
Mit diesem Mittel wurde ich auch bei der ersten Geburt eingeleitet...
Jetzt habe ich jedoch gehört, dass Prostaglandine NICHT bei Schwangeren mit Herz-, Leber- oder Nierenschäden eingesetzt werden darf.
Jetzt habe ich nur eine Niere, die aufgrund der ersten Schwangerschaft auch schon etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde, aber sich bis jetzt noch ganz gut hält.
Dennoch bin ich gerade zutiefst verunsichert.
Sind Prostaglandine in meinem Fall wirklich die beste Wahl?

Danke und viele Grüße

von Babybauch November13 am 21.12.2017, 07:13 Uhr

 

Antwort auf:

Einleitung

Hallo,
Prostaglandine sind Mittel der Wahl zur Geburtseinleitung bei unreifem Gebärmutterhals. Bei einigen Prostaglandinen werden Nierenfunktionsstörungen als Anwendungsbeschränkung aufgeführt. In Ihrem Fall würde ich zu Misodel raten. Das ist zwar auch ein Prostaglandin-Präparat, das lokal in der Scheide wirkt, im Gegensatz zu Gel kann es jedoch über ein Rückholband entfernt werden, wenn Nerbenwirkungen auftreten. Für dieses Präparat werden Nierenfunktionsstörungen nicht als Kontraindikation oder Anwendungsbeschränkung im Beipackzettel aufgeführt.

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 21.12.2017

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