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Beitrag aus dem Forum Einrichten

Doppelhaushälfte zum Einfamilienhaus umbauen

Frage von sce - 02.09.2015

Hallo,
wir wohnen in einer Doppelhaushälfte und nun wurde uns die "andere Hälfte" zum Kauf angeboten. Wir überlegen zum einen finanziell hin und her, dann beschäftigt uns aber auch die Frage, inwiefern man da baulich überhaupt etwas machen kann. Zwischen den beiden Hälften ist meines Wissens eine "Feuerwand" - kann man da einfach Durchbrüche schaffen, evtl. ganze Wände rausreißen (bis auf tragende Wände und Balken) oder zumindest Türen als Durchgang schaffen? Kennt sich da jemand aus oder hat jemand da Erfahrungen, es evtl. sogar selbst schon mal gemacht? Was würdet ihr raten? Ich denke an die Zukunft, wenn die KInder groß sind und dann mehr ihr eigenes Reich brauchen...
Wäre für jeden Tipp dankbar!
Viele Grüße und schon im Voraus vielen DAnk,
Eva

Re: Doppelhaushälfte zum Einfamilienhaus umbauen

Antwort von Morla72 - 02.09.2015

Zum einen würde ich da einen Architekten oder Statiker befragen, das kann man so pauschal hier sicher nicht einschätzen.

Zum anderen: wenn die Kinder "groß" sind, ist die Phase ja relativ gesehen kurz, bis sie dann so groß sind, dass sie aus dem Haus gehen. Und dann sitzt ihr mit einem viel zu großen Haus da...

Das würde ich in die Überlegung mit einbeziehen.

Ist denn eure Hälfte jetzt sehr beengt?

Re: Doppelhaushälfte zum Einfamilienhaus umbauen

Antwort von MAMAundPAPA2013 - 02.09.2015

Vlt kaufen und dann vermieten?

Für deine Fragen wende dich an einen Fachmann.

Re: Doppelhaushälfte zum Einfamilienhaus umbauen

Antwort von Bubenmama - 03.09.2015

Also ich würde die Entscheidung von ganz vielen Dingen abhängig machen.Kann man evtl wirklich beide Gebäude durch einen Mauerdurchbruch verbinden? Braucht ihr den Wohnraum tatsächlich? Wie sieht es finanziell aus? Könnt ihr es euch leisten? Passt der Preis? Was muss evtl noch renoviert werden. ? Interessant ist es sicherlich. Viel Glück und eine gute Entscheidung; )

Re: Doppelhaushälfte zum Einfamilienhaus umbauen

Antwort von Andrea&Würmchen - 12.09.2015

Hallo,

ich würde auf jeden Fall auch Architekt UND Statiker befragen. Wir haben so etwas "im Kleinen" gemacht, also mehrere Wohnungen innerhalb eines Hauses verbunden, mal durch Mauerdurchbruch, mal durch Deckendurchbruch und Treppe. Allein hier gab es so viel zu beachten bzgl. tragender Wände, etc. dass ich das auf keinen Fall im Alleingang machen würde.

Wir haben das vor dem Hintergrund gemacht, dass man irgendwann, wenn die Kinder aus dem Haus sind (wird bei uns noch gute 10 Jahre dauern), alles wieder "rückbauen" kann. Aktuell machen wir einen Wanddurchbruch wieder zu, lassen eine vor 10 Jahren entfernte Wohnungstür wieder einbauen - und haben somit wieder eine Wohnung, die zeitnah vermietet werden kann.

Selbst den nun durchgeführten Deckendurchbruch nebst Treppe kann man irgendwann mit relativ wenig Aufwand rückgängig machen, so dass wir dann "im Alter" eine angemessen große Wohnung für 2 haben...

Re: Doppelhaushälfte zum Einfamilienhaus umbauen

Antwort von speedy - 24.09.2015

Hi,
Wanddurchbrüche sind kein Problem, von der Optik her ist es aber dann eine dickere Wand, da es ja eben 2 Außenwände sind. Kann aber auch optisch toll wirken. Wenn es größere Durchbrüche sein sollen, wird ein Sturz aus Holz oder Metall eingefügt - auch das ist statisch möglich und nur selten ein Problem.

2 bekannte Familien haben gezielt so gebaut: Jede Familie ist Eigentümer einer Haushälfte in einem Doppelhaus und kann dieses jederzeit auch so nutzen. Da sie jedoch bereits die letzten 10 Jahre als WG zusammengelebt haben (zunächst noch ohne Kinder), haben sie ihre Haushälften verbunden - im EG ist jetzt ein riesiges Koch-, Wohn- Eßzimmer und eine Leseecke (die bei einer Trennung auch jederzeit wieder zur Küche der zweiten Hälfte umgebaut werden kann) und auch im OG gibt es einen Durchbruch, damit die Kinder sich besuchen können. Im DG sind dann die Arbeits- und Schlafzimmer der Eltern, da gibt es keinen Durchbruch mehr.

Gruß, Speedy

DANKE!

Antwort von sce - 03.09.2015

Ganz vielen Dank für eure Einschätzungen! Ja, vermieten wäre auch eine gute Option, dann kann man etwas mit beeinflussen, wer dort einzieht. Ansonsten sind wir schon auf der Suche nach einem Architekten, aber ich dachte, dass vielleicht schon jemand ein paar "Entscheidungshilfen" hat. Deshalb ganz vielen Dank!
Viele Grüße, Eva

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