Februar 2020 Mamis

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Geschrieben von Nellybelly am 21.02.2020, 3:59 Uhr

Stillprobleme

Hallo, ich hoffe euch geht's allen gut.

Mein kleiner ist jetzt eine Woche alt. Da mein Kleiner anfangs nicht richtig getrunken hat, musste ich abpumpen und zufüttern. Milchmenge ist also ausreichend. Jetzt nimmt er wieder zu. Eine der Schwestern hat mich so unter Druck gesetzt, dass ich dachte, ich könnte gar nicht stillen. Aber meine Hebamme meinte er trinkt. Ein paar hat es sogar gut geklappt, aber er hat danach aus der Flasche immer noch viel getrunken. Okay, dachte ich mir, wir sind ja noch im Training. Die letzten Male hatte er beim Andocken Probleme und geweint, dass ich abgebrochen habe und Fläschchen gegeben habe. Langsam frustriert mich das und ich habe Angst ihn nie richtig stillen zu können. kann ich ihn immer noch von der Flasche an die Brust gewöhnen? Oder sollte ich um uns beide nicht mehr zu stressen, nur noch Flasche geben? Nach dem Kaiserschnitt hätte ich mich so gefreut, dass wenigstens das klappt.

 
8 Antworten:

Re: Stillprobleme

Antwort von Lisa618 am 21.02.2020, 6:09 Uhr

Wenn du gerne stillen möchtest, dann gib nicht auf.
Das klingt doch alles erstmal super gut. Es klappt ja nicht immer alles gleich auf Anhieb.
Wenn du eine gute Hebamme Bzw Stillberaterin an deiner Seite hast, wird das schon.
Meine Maus war zu früh geboren und anfangs gab es nur Flasche. Haben uns dann Schritt für Schritt alleine an die Brust gekämpft und ich finde das sehr unkompliziert.
Kein pumpen mehr, kein warm machen der Flaschen, kein reinigen, desinfizieren und so weiter..
Aber das muss jeder für sich entscheiden.
Ich persönlich finde dran bleiben lohnt sich

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Re: Stillprobleme

Antwort von Tinnschen, 38. SSW am 21.02.2020, 9:16 Uhr

Mein Großer hat am Anfang nicht richtig an der Brust getrunken, sondern nur genuckelt. Deshalb musste ich auch mit der Flasche zufüttern. Im Krankenhaus haben sie auch mega Stress gemacht!
Damals hat uns eine Kombination aus Ostheopaten fürs Kind (durch die Geburt mit Saugglocke hervorgerufene Blockaden lösen) und Stillberaterin zurück zum Vollstillen geholfen. Davon wurde im Krankenhaus natürlich nichts erwähnt.
Also ja, es ist möglich, aber es kann anstrengend werden. Andererseits ist das ständige Säubern von Flaschen und Saugern sowie evtl. Pumpen auch anstrengend und unterwegs unpraktisch.

Hebammen haben verschiedene Fachgebiete, nicht jede hat eine Zusatzausbildung zur Stillberaterin.

Bei mir war es zwischendurch auch so, dass das Baby beim Andocken Probleme hatte, weil zu viel Milch kam. Etwas Ausstreichen vor dem Anlegen hat geholfen.
Auch ein Brusternährungssystem fand ich hilfreich, um von der Flasche weg zu kommen.

Wenn Du es Dir finanziell leisten kannst, such Dir eine Stillberaterin. Die kommt zu Dir nach Hause, erkennt Deine Probleme und kann Dir am besten helfen!

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Re: Stillprobleme

Antwort von Nellybelly am 21.02.2020, 9:50 Uhr

Vielen Dank für eure aufmunternde Worte. Durch den Schlafmangel und ständige Angst, dass er nicht ausreichend zunimmt, ist meine Frustrationstoleranz etwas niedrig. Ich sollte geduldiger sein mit uns beiden. Wie lange hat das denn bei euch ungefähr gedauert bis ihr eine Routine gefunden habt? Woran erkenne ich, dass er genug getrunken hat? Wenn es denn Mal klappt, schläft er sehr schnell ein. Er ist ein guter Schläfer. Immerhin damit keine Probleme...

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Re: Stillprobleme

Antwort von Mackie am 21.02.2020, 10:12 Uhr

Ich würde es weiter mit der Brust versuchen. Wenn er nicht gerade unterernährt ist, würde ich die Flasche sogar einfach mal ganz weglassen und öfter anlegen, auch wenn das anfangs jede halbe Stunde oder Stunde ist.

Ich hatte bei Kind Nr 1 (jetzt zwei Jahre alt, habe 6 Mon voll gestillt und insgesamt 16 Mon) auch immer mal wieder diverse Probleme beim Stillen. Bei einem Wachstumsschub wurde er nie richtig satt, hat viel geweint vorallem nach dem Trinken. Da habe ich auch überlegt zuzufüttern, um ihn satt zu bekommen. Gottseidank habe ich im Kreißsaal angerufen und gefragt. Die haben gesagt: weiter anlegen und anlegen. Und siehe da, es hat sich nach einer Zeit eingependelt und ich musste nix zufüttern.

Also Geduld und nicht stressen lassen. Wenn du aber weiterhin zwischen Flasche und Brust wechselst, wird die Sache noch länger problematisch laufen. Mach mal den Schnitt und versuche ausschließlich Brust. Milch genug hast du ja.

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Re: Stillprobleme

Antwort von AmazingMini am 21.02.2020, 20:20 Uhr

Mein kleiner hat auch oft das Problem dass er nicht so leicht andockt.... Gerade wenn er weint... Ich bleibe dann ruhig und führe ihn immer wieder an die Brustwarze und drück die mit zwei Fingern etwas zusammen dass er sie besser fassen kann.... Vielleicht hilft dir auch ein Stillhütchen...wichtig ist wirklich die Ruhe zu bewahren... Wenn du gestresst bist merkt das das Baby und wird nur noch unruhiger.... Einmal habe ich halt ne Stunde gebraucht eh er tatsächlich fertig war (er trinkt im Schnitt nur 10-15 Minuten) Geduld und Spucke gib nicht auf... Ob es genug trinkt merkst du am Gewicht... Möglich zum Beispiel ist dich ohne Kind zu wiegen und dann mit so hast du zumindest eine kleine Möglichkeit zur Überwachung wenn du keine Hebamme hast die das überwacht... Wenn das baby mit genug getrunken hat und hungrig ist wird er öfter kommen...

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Re: Stillprobleme

Antwort von Nellybelly am 21.02.2020, 22:18 Uhr

Ja das mit dem Stillhütchen hatte ich im KH auch ausprobiert und ging davon aus, dass es jetzt klappt. Habe heute den Tipp mit dem Bonding ausprobiert und siehe da, er hat so entspannt getrunken. Zwar wird er immer noch nicht ganz satt, aber das ist okay. Wir steigern uns nach und nach, weil wie du sagtest, mit Anspannung funktioniert gar nichts. Meine Hebamme meinte auch, ich sollte mich nicht so unter Druck setzen und langsam machen. Bis jetzt hat er ja auch zugenommen. Mal schauen wie es am Montag aussieht.

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Re: Stillprobleme

Antwort von Annii87 am 24.02.2020, 14:31 Uhr

Hej meine Liebe!

Bei mir ist es ein bisschen ähnlich..

Mein kleiner Schatz hat am 3. Tag (Entlassung Krankenhaus ) zu viel abgenommen, sodass wir zufüttern mussten. Alle 3 Stunden am ersten Tag. Das war eine Riesen Belastung für uns.
Mein kleiner hat Babyschnupfen und bekommt so ganz schlecht Luft durch die Nase... was natürlich das Saugverhalten beeinflusst. Jetzt klappt es aber schon besser mit dem stillen, obwohl er immer noch nach 8 Minuten einschläft! - hierzu eine Frage an alle: wie schafft ihr es, dass euer Zwerg dabei nicht einschläft sondern „zuende“ trinkt? Denn er bekommt ja dadurch nicht die fetthaltige Milch...
ich wusste auch lange nicht ob ich genug Milch produziere (Baby ist jetzt11 Tage alt) aber wirklich ... hab Geduld....es kann ein Monat vergehen bis sich alles einpendelt. Ihr müsst ein Team werden und euch kennenlernen. Das dauert noch ein Weilchen, er ist ja auch noch so jung!
Es wird alles klappen, du darfst dir keinen Stress machen oder so viele Gedanken (haha leichter gesagt als getan!) aber wirklich. Positiv denken und So an die Sache rangehen. Dein kleiner holt sich das was er braucht und dein Instinkt ist das beste! Du bist eine gute Mutter für dein baby, das darfst du nicht vergessen

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Re: Stillprobleme

Antwort von AmazingMini am 26.02.2020, 15:15 Uhr

Ich hatte anfangs auch immer das Problem, dass er beim stillen eingeschlafen ist... Am besten immer mal unterm Kinn streicheln... Zumindest hilft das bei mir ab und zu... Im Krankenhaus haben die Schwestern auch Mal getrixt indem sie ihm etwas die Wärme genommen haben (Strampler aus oder kalten Lappen auf die Stirn) mittlerweile habe ich das Problem nicht mehr... 12Tage ist er heute alt... Wenn er nicht satt ist schläft er nicht ein

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