Fläschchennahrung

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Geschrieben von mami06 am 21.05.2006, 14:17 Uhr

Nachtrag

Hallo Steffi,

ich habe jetzt gerade dein zweites Posting gelesen und gesehen, daß ich (leider) mit meinen Befürchtungen nicht so falsch lag.
Ich versuch dir mal zu helfen:
Also dass du beim Pumpen Schmerzen hast, kann daran liegen, daß die Milch noch nicht soo gut läuft, dass du eine schlechte Pumpe hast, oder weil Pumpen einfach generell nicht so angenehm ist (finde ich jedenfalls). Daher habe ich auch nur bei meiner Großen ab und zu gepumpt. Bei meinem Sohn habe ich ggf. Milch ausgestrichen, wenn was zum Flaschfüttern benötigt wurde, und bei der Kleinen konnte ich bisher glücklicherweise auf derartige Spielchen völlig verzichten.
Dass du zur weiter Uni gehst, finde ich gut, macht natürlich die ganze Sache schon stressiger, das ist klar. Wenn du selbst hibbelig bist, überträgt sich das aufs Kind. Ist dein Kind unruhig, legst du es an, um es zu beruhigen. TRinkt es zu häufig, dann wird es eventuell noch unruhiger, trinkt pro Mahlzeit weniger und bekommt eventuell sogar noch Blähungen, d. h. kommt gar nicht zur Ruhe (war zumindest bei meinen Großen so). Dass dein Kind noch keinen festen Rhythmus hat, ist normal - wobei dir mit deinen Vorlesungsterminen das wahrscheinlich nichts hilft - auch wenn es normal ist.
Was andere sagen und deren blöde Kommentare -laß sie links liegen, wenn die Kommentare nicht mindestens von Hebammen oder selber Müttern kommen, die länger als 10 Tage gestillt haben. Laß dich nicht so verunsichern durch Gedanken wie "wird mein Kind auch satt". Schau es an, und wenn es wohlgenährt und zufrieden aussieht, mach dir keine Gedanken. Dauernuckeln abends hat auch nicht unbedingt was mit Hunger haben zu tun. Das Baby sucht deine Nähe, will nochmal richtig kuscheln, bevor es in die Nacht geht. das kleine Wesen hat in erster Linie dich auf dieser Welt. - Natürlich auch den Vater, aber du bist die Mutter!
"Nur Mutter" sein wollen die wenigsten, aber die meisten stellen irgendwann fest, dass die Priorität eben doch zu hause liegt (zumindest wenn sie ihren Mutterjob ernst nehmen), und dass man nicht immer alles "menagen" kann. das heißt ja nicht, dass aller Spaß jetzt gestorben ist, aber das Leben verändert sich eben doch. Und "Mutter sein" heißt für mich, dass ich 100%ig für mein Kind verantwortlich bin. Zwar ist der Vater genauso für sein Kind verantwortlich, und es ist auch klasse, wenn er gerade in den ersten Monaten auch viel Zeit mit dem Baby verbringen kann, aber letzten Endes reicht es nicht, wenn jeder der Elternteile 50% der Verantwortung trägt. Wenn es dann mal hart auf hart kommt, stellt sich die Frage, ob denn nun heute meine oder seine 50% dran sind. Verstehst du, was ich meine?
Ich weiß nicht, ob euer Kind geplant war oder nicht, aber nun ist es da, und du bist für das Kind verantwortlich. Du mußt nict alles allein machen, aber wenn du die Entscheidung zum Abstillen fällst, dann bist du 100%ig allein für diese Entscheidung verantwortlich. Genauso wie dann, wenn du weiterstillst.

 
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