Kaiserschnitt

Dr. med. Stefan Kniesburges Frage an Dr. med. Stefan Kniesburges Chefarzt und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Ich habe heute von meinem FA erfahren, daß ich ein strammes Baby erwarte. Sie hat jetzt in der 37. SSW schon ca. 3600 g, der FA hat auch einen Vermerk in den Mutterpaß gemacht. Leider macht sie auch noch keine Anstalten hinaus zu wollen, also wird sie noch fleißig weiter wachsen. Meine Frage ist nun, ob es vielleicht auf einen KS hinauslaufen könnte. Ab wieviel Gramm wird der den so im Durchschnitt gemacht?? Der Kopf liegt zur Zeit bei ungefähr 34 cm, wird sich aber garantiert auch noch verändern. LG Silke

Benutzer nicht mehr aktiv - 28.05.2002, 16:35



Antwort auf:

Re: Kaiserschnitt

Hallo, da bei der Frage, ob ein Kind durch das mütterliche Becken passt, sowohl Größe und Form des Beckens als auch die Größe des Kindes eine Rolle spielt und es außerdem unter der Geburt zu einer Formänderung des kindlichen Kopfes zur Anpassung an den Geburtskanal kommt, ist es zur Diagnose eines Mißverhältnis nicht ausreichend einfach das Gewicht des Kindes per US zu schätzen (, was übrigens um so ungenauer wird je schwerer die Kinder sind) oder das Becken zu vermessen. Es gibt Frauen, die bekommen 4500g schwere Kinder ohne Probleme und andere bei denen tritt ein 3500 g schweres Kind nicht ins Becken ein, weil eben das Becken zu eng oder die Form des Beckens die Ursache ist. Letztendlich wird man die Diagnose Mißverhältnis also erst aus dem Geburtsverlauf ableiten können. Wenn man weiß, dass das Kind sehr gross (US-Untersuchung) oder das mütterliche Becken sehr eng (Größe der Mutter, Beckenmaße) ist, dann wird man bei einem Geburtsstillstand (Kopf tritt auch unter Wehen nicht in das Becken ein) die Diagnose Mißverhältnis stellen und die Entbindung durch einen Kaiserschnitt beenden. Ich rate Ihnen sich zur Geburtsplanung in Ihrer Entbindungsklinik vorzustellen. Nach einer Untersuchung und im Gespräch läßt es sich besser beurteilen, ob ggf. ein geplanter Kaiserschnitt sinnvoll ist. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 29.05.2002


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