Geburt mit Saugglocke

 Silke Westerhausen Frage an Silke Westerhausen Hebamme der Frauenklinik St. Anna in Herne

Frage: Geburt mit Saugglocke

Hallo Frau Westerhausen, ich habe am 02.08.21 meine Tochter zur Welt gebracht.  Nachdem ich schon befürchtet hatte, dass ich eingeleitet werden muss kam am ET +9 kam dann das volle Programm. MuMu war gegen 11 Uhr ca. 2 cm offen, gegen 14 Uhr ist die Fruchtblase geplatzt und gegen 20 Uhr war sie schon da. Ziemlich schnell fürs erste Kind. Da meine Wehen wirklich heftig waren und es viel zu spät für eine PDA war, haben wir uns für die Saugglocke entschieden, da mich die Kräfte verließen und ich nicht mehr konnte...... Nun mache ich mir ziemliche Gedanken um die Spätfolgen für meine Tochter und zweifel an mir, wieso ich es nicht ohne die Saugglocke geschafft habe? Nach der Geburt war sie topfit und hatte lediglich ein bisschen Gelbsucht und bis heute keinerlei Auffälligkeiten. Bei einer Osteopathin waren wir, da sie eine Seitenbevorzugung hatte, die jetzt mit ihren fast 4 Monaten aber völlig weg ist. Sie entwickelt sich prächtig und ist schon ziemlich weit mit allem. Sie ist ein fröhliches und zufriedenes Baby.  Kann es im Nachhinein noch irgendwelche Spätfolgen geben? An was könnte man diese erkennen? Ich mach mir schon fast irgendwie Vorwürfe wegen der Geburt und habe Angst das ich ihr als gesundes Baby mit der Saugglocke nachhaltig Schaden zugefügt haben könnte. Ich freue mich über eine Antwort.  Liebe Grüße 

von Luisa2703 am 22.11.2021, 19:17



Antwort auf:

Geburt mit Saugglocke

Hallo,   Die Indikation zur Saugglocke stellte der Arzt/INund nicht Sie -  aus diesem Grund ist eine Schuldzuweisung Ihrerseits zur operativen Geburt nicht angezeigt.   Freuen Sie sich über Ihr Kind und genießen Sie die Zeit - mit Spätfolgen ist bei unauffälligen Werten nicht zu rechnen.   liebe Grüße Silke Westerhausen

von Silke Westerhausen am 23.11.2021


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