Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Blumi, bin jetzt ende 30.SSW. War letzte Woche zum Ultraschall-Vorsorge beim FA. Der meinte das unser Zwerg schon sehr groß und sehr schwer sei. Meine Tochter war ein Kaiserschnittskind, weil sie mit dem Kopf nichts richtig ins Becken rein gerutscht ist. Sie war eine Woche über Termin und wog 3795gramm war 51 cm groß und der Kopfumfang war 36 cm. Letzte Woche meinet mein Arzt noch das es eventuell wieder ein Kaiserschnitt wird. Heute war ich dort um eine Schwangerschaftsdiabetes auszuschließen. Es besteht keine Diabetes. Habe ihn dann drauf angesprochen wie wir jetzt weiter verbleiben, sprich Ultraschall Kontrolle oder Beratungstermin in Klinik wegen Kaiserschnittt usw. Darauf hin meinte er, Zwerg wäre nur ein bißchen zu groß mehr nicht. Könnte ich normal entbinden. Jetzt weiß ich gar nicht mehr was ich denken soll. Mal hüh mal hopp. ??? Zwerg war letzte Woche beim Ultraschall folgende daten: Ich schwangerschaftswoche 28+6. Laut Mutterpaß: FOD/KU = 28,0 APD/AU=26,5 FL/HL= 5,2 Kindslage=BEL Ist mein Zwerg wirklich nur ein bißchen zu groß oder sollte ich vielleicht doch auf eine weitere Kontrolle bestehen oder im KH ein Termin machen? Meine Tochter war etwa zeitgleich kleiner von den Angaben. Vielen Dank
Hallo, zu beantworten sind bei der Frage, ob bei einer Folgeschwangerschaft erneut ein Kaiserschnitt erfolgt, die folgenden Fragen: 1.warum wurde der Kaiserschnitt gemacht? Wie war der Geburts-und Wehenverlauf? 2. Gibt es bei der folgenden Schwangerschaft besondere, geburtshilfliche Risiken bei der Frau und während der Schwangerschaft? 3. Wie schwer ist das folgende Kind ungefähr bei Geburt? Dieses sollte um die 36. SSW durch Untersuchung und US abgeschätzt werden. 4. Wie sind die Bedürfnisse der Eltern hinsichtlich des Entbindungsmodus? 5. Was empfehlen Frauenarzt/ärztin und die Entbindungsklinik den Eltern? Generell ist es wohl sicher den meisten Fällen möglich, eine vaginale Entbindung spontan, per Saugglocke oder Zange auch nach einem Kaiserschnitt durchzuführen, ohne, dass hier Probleme entstehen. Einen Automatismus: "einmal Kaiserschnitt immer Kaiserschnitt" gibt es nicht. Dieses sollte aber in Absprache mit dem behandelnden Frauenarzt oder Frauenärztin und der Entbindungsklinik entschieden werden, wo die Frau sich eigentlich immer vor der Geburt vorstellen sollte und nach einem Kaiserschnitt vielleicht noch mehr, um über die Vor-und Nachteile und auch die möglichen Risiken des ein oder anderen Vorgehens zu sprechen. 6. wenn der Kaiserschnitt wegen eines Missverhältnisse durchgeführt wurde und das Kind nun gewichtsmäßig im oberen Bereich von vielleicht 3800 Gramm und mehr liegt, dann kann es sehr sinnvoll sein, mit der Entbindungsklinik um die 37. SSW ein Geburtsplanungsgespräch zu führen, wo am besten eine Aussage dahingehend gemacht werden kann, ob es berechtigt ist, zunächst eine normale Geburt anzustreben. VB
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