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Sehr geehrter Herr Bluni, mein Sohn (21 Monate) kam per Kaiserschnitt zur Welt. In der letzten Zeit hatte ich oft Beschwerden, weil mir die Kaiserschnittnarbe sehr weh getan hat. Nun war ich heute bei meinem Frauenarzt. Dieser hat durch Ultraschall eine Krankheit festgestellt, die bei der Operation auftritt. Dabei sei Schleim aus der Gebärmutter ausgetreten und hat sich zwischen Bauchdecke und Gebärmutter festgesetzt. Dadurch entstehen während meiner Periode Blutungen, die nicht abgeführt werden kann, was zu einer Entzündung führt. Nun meine Frage. Diese Krankheit hat einen Namen. Leider weis ich diesen nicht mehr. Irgendwas mit Endo... oder Em.... Ich würde mich gerne darüber informieren, wenn ich den Namen hätte. Vielleicht können sie mir weiterhelfen. Mit freundlichen Grüßen Ramona Schäfer
liebe Ramona, diese Erkrankung nennen wir Endometriose. Ob hier aber ein Zusammenhang mit einem durchgeführten Kaiserschnitt besteht, ist sicher grundsätzlich nicht zu beweisen! Eine solche ist im Übrigen auch meist nicht im Ultraschall zu erkennen, sondern erst in der Bauchspiegelung. Eine Endometriose entsteht, wenn die Schleimhaut der Gebärmutter in den Bauchraum gelangt und sich dort als Gewebe-Inseln ansiedelt. Man nimmt an, daß etwa 10% der Frauen zwischen 15-45 Jahren darunter leiden. Die Beschwerden reichen von Bauchschmerzen bis zu Unfruchtbarkeit. Im Bauch kann man dann verschieden großen Herde finden, deren Größe zunehmen kann, es kann zu Zystenbildungen, Vernarbungen und Verwachsungen mit der Umgebung kommen. Die Ursache ist nach wie vor unklar. Es gibt zur Entstehung verschiedene Theorien. Wenn Herde an den Eileitern sind, kann dies zu Verwachsungen führen, die die freie Beweglichkeit der Eileiter einschränken und somit zur Unfruchbarkeit führen können. VB
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