Jennnnni
Guten Tag, ich hätte eine kurze Frage und wäre für Ihre Meinung sehr dankbar! Ich bin in der 9.Woche schwanger und bin 32 Jahre alt. Mein Mann ist 36 und hat vor 19 Jahren über den Zeitraum von 18Monaten stark Speed, LSD und Ecstasy genommen. Seitdem gar keine chemischen Drogen mehr. Ich weiß, es ist eine Ferndiagnose, aber ist es grundsätzlich möglich, dass unser Fötus dadurch Schäden davonträgt? Ein Gynäkologe hat uns diesbezüglich eine Fruchtwasseruntersuchung geraten. Ist das nötig? Für eine kurze Einschätzung wäre ich Ihnen sehr dankbar! Herzliche Grüße
Hallo, 1. Untersuchungen gibt es eigentlich nur für Männer, die noch unmittelbar vor der Befruchtung Drogen konsumiert haben. 2. wenn dieses so lange her ist, wird das unter normalen Umständen überhaupt keine Bedeutung haben und eine Empfehlung zur Fruchtwasseruntersuchung allein aufgrund dieser Vorgeschichte entbehrt meines Erachtens der Grundlage. VB
ylvabella
Mein Mann hat in einer Zeit in der er recht viel LSD, Speed und Amphetamine (und Kanabis) einen gesunden Sohn gezeugt und einige Jahre nach dem Konsum mit mir eine kerngesunde Tochter. Ich habe mich nie darum gekümmert, ob das die Spermien oder das Erbgut beeinträchtigen könnte, kann es mir aber nur schwerlich vorstellen. Eine Fruchtwasseruntersuchung bringt auch Risiko mit sich, weshalb ich es absurd finde, dieses Risiko einzugehen, wenn es keinen triftigen Grund gibt. Mach Dir einfach keine Sorgen!
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