Loveandpeace
Guten Tag Frau Thies, ich bedanke mich im voraus für ihre (und die Ihrer KollegInnen) wertvolle Hilfe in diesem Forum! Ich habe folgendes Anliegen bei dem sie mich hoffentlich beruhigen können. Bei meinem letzen CTG ET + 3 wurde mir leider ohne es vorher anzukündigen von der MFA mit ihren beiden Händen unter meinen Bauch gegriffen während ich seitlich lag und "geschüttelt". Ich war so erschrocken und aber gleichzeitig irgendwie versteinert das ich nichts sagen konnte, es fühlte sich garnicht nicht gut an. Nachdem sie das dann kurze Zeit später wieder machte fragte ich sie was sie macht und sie meinte sie muss das Baby wecken. Die ganze Situation war sehr unangenehm und für mich persönlich etwas grenzüberschreitend das einfach zu machen ohne mir vorher Bescheid zu geben. Ich habe die ganze Schwangerschaft wirklich versucht keine Risiken einzugehen in jeglichen Bereich. Das ist aber zweitrangig aber ich bekomme den Gedanken nicht los ob dem Baby da was passiert sein könnte, bzw dem Kopf/ kognitiven Fähigkeiten. Man hört ja immer von schütteltrauma etc. Es muss auch ergänzt werden das mein Fruchtwasser zu dem Zeitpunkt bereits an der unteren noch normalen Grenze war was mich dann zusätzlich beunruhigt weil dann nicht so viel "Puffer" ist, ich glaub sie wissen wie ich das meine. Ich hoffe sie können mir weiter helfen. Vielen herzlichen Dank! ET + 6
Guten Tag, es tut mir Leid, dass diese Situation unangenehm für Sie war. Idealerweise möchte man auf einem CTG regelmäßige Herzfrequenz-Anstiege (sog. Akzelerationen) und / oder Kindsbewegungen sehen. Wenn das CTG kaum Aktivität zeigt und fast strichförmig ist, kann das Baby schlafen (unbedenklich), es kann aber auch ein Hinweis darauf sein, dass etwas nicht in Ordnung ist. Daher versucht man manchmal, das Baby während eines CTGs z.B. mit Klickgeräuschen von außen oder mittels sanftem Rütteln zu "wecken". Dieses Rütteln am Bauch schadet Ihrem Baby nicht, Sie müssen sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Idealerweise sollten Berührungen oder Maßnahmen am Bauch vom Fachpersonal aber immer vorher angekündigt und erklärt werden. Dass die Situation für Sie grenzüberschreitend war, würde ich beim nächsten Mal in der Praxis ansprechen, damit das so nicht mehr vorkommt. Alles Gute, Annika Thies