Erstmama
Sehr geehrter Herr Prof Dr med Hackelöer, ich weiß nicht weiter und bin nicht nur verunsichert, sondern schon fast verzweifelt, vllt können Sie mir meinen Befund einordnen. Zu den Fakten: ich bin zum zweiten Mal schwanger, 36 Jahre alt , erste Schwangerschaft alles Bilderbuch , allerdings Geburt mit Kaiserschnitt, weil Nabelschnur um Hals gewickelt und damit zu kurz. nun bin ich in der 24. SSW. Für eine Feindiagnostik gab es vor rund zwei Wochen keinen Anlass , ich habe sie trotzdem gemacht. Dort war alles unauffällig , außer der Verdacht auf beidseitige klumpfüsse. Ich habe noch einen harmonytest vor zwei Wochen gemacht . Dieser ist unauffällig. In Woche 22+6 hatte ich meine zweite Feindiagnostik in der Uniklinik. (Ich dachte naiv es geht nur um die Bestätigung der Klumpfüsse). Es war eine komplette Diagnostik. Die ganze Zeit alles bestens und unauffällig. Keine fehlbildungen , wacshtumsverzögerungen, etc. In den letzten 3 Minuten wurde dann ein white Spot in linken Kammer entdeckt. Mit dieser Kombination finde ich nichts im Internet. Mein Befund lautet: Fet mit Pes equinovarus beidseitig, •white Spot• im linken Kammer, ansonsten soweit beurteilbar unauffällig. für mich klingt es irgendwie sehr negativ. Der Arzt sprach von Humangenetik wegen beidseitigen klumpfüssen und klärte mich über die Punktion auf , was mich natürlich schockiert hat. Er selber würde sie machen; es gäbe aber auch pränataldoagnostiker, die das nicht so sehen. Auf meine Frage , ob man von isolierten klumpfüssen sprechen kann, meinte er ja. Er meinte aber auch dass es viele genetische Syndrome gibt und nicht nur große Chromosomenkrankheiten. der erste feindiagnostiker meinte zu mir, dass es nichts dramatisches ist und man sich auf die Füße konzentrieren muss, die Behandlung mit orthopädie planen muss. Und dass das ungeborene wirklich sehr aktiv gewesen ist bei der Untersuchung "ein aktives Kind". Meine Frauenärztin meinte , ich werde ein gesundes Kind bekommen , das weitere Vorgehen auf dem Befund:"Beratung Humangenetik" , dopllerkontrolle in 30. ssw , verlaufskontrolle. Weitere Versorgung durch Gynäkologin /Fachärztin seien Standardsätze für die rechtliche Absicherung , weil beidseitige klumpfüsse nunmal kein Bilderbuch sind , sondern Auffälligkeiten. Den white Spot hat sie nicht beachtet und nichts dazu gesagt. Ich habe große Angst , eine Punktion empfinde ich aber auch als Risikohaft, auch wenn das Risiko medizinisch irrelevant ist , ist es aus mutterperspektive ein praktisches Risiko...allerdings wurde jetzt ein Feld für mich aufgemacht; an das ich nie gedacht habe und ich bin jetzt sehr verunsichert. Kann man beide als isoliert betrachten ? Besteht überhaupt ein Zusammenhang - Entwertet der white Spot den Harmonytest und 2x sonst unauffällige organscreening ? In einer Beratung würde ich die Wahrscheinlichkeiten in Zahlen hören, die ja eigentlich jetzt schon klar ist - es gibt immer ein Risiko , es ist gering , aber vermutlich höher als bei Bilderbuchdiagnostiken - ich mache mich verrückt und alles klingt so negativ für mich als Perfektionistin. vielen Dank und mit freundlichen Grüßen !
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