Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Birgit Müller:

Wie soll es weitergehen?

Frage: Wie soll es weitergehen?

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Hallo Frau Dr. Müller, zu meiner Vorgeschichte. Ich bin 24 und habe bereits eine 2 jährige Tochter. Diese 1. Schwangerschaft war ungeplant, wir brauchten also nicht so lange üben. Ich versuche bereits seit über 1 Jahr wieder schwanger zu werden, ohne Erfolg. Wegen sehr langer Zyklen (35-45 Tage) wurde von meinem FA ein PCO- Syndrom diagnostiziert (Übergewicht). Ich bekam Agnucaston, aber es verbesserte sich nichts. Nach ein paar Monaten wurde mir zusätzlich Metformin 500 verschrieben, von der ich aber nur 1/2 am Tag nehmen kann, da ich sonst Nebenwirkungen habe. Zusätzlich soll ich in den ersten 14 Zyklustagen Dexamethason 0,5 nehmen, davon auch jeweils 1/2. Es stellte sich aber während des letzten halben Jahres keine Besserung ein. Nun meine eigentliche Frage: Mein FA hält weitere Untersuchungen für unnötig. Ich solle abwarten. Es wurden bislang nur Ulltraschall- Untersuchungen vorgenommen, nichts weiter. Ich bezweifle mittlerweile sogar die PCO Diagnose. Auf meine Frage nach der Einnahme von Chlomifen sagte mein FA, dies sei nicht optimal für PCO- Patienten. Ich möchte einfach nicht mehr untätig rumsitzen und einfach abwarten. Das tue ich bereits fast 1,5 Jahre. Was würden Sie mir raten? Wären nicht langsam mal irgendwelche Blutuntersuchungen ratsam oder Hormonwerte wichtig? Wohin könnte ich mich wenden? Wohne im PlZ Bereich 33100. Gibt es noch erfolgversprechendere Medikamente? Ist Chlomifen wirklich nicht ratsam, ich habe schon viel positives darüber gehört. LG und vielen Dank Mareike


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Hallo Mareike, ich empfehle Ihnen, sich an eine Kinderwunschklinik in Ihrer Nähe zu wenden. Sie finden diese z.B. unter www.repromed.de Ich glaube schon, daß Sie ein PCO-Syndrom haben und denke, eine qualifiziert überwachte Hormonbehandlung (z.B. mit FSH-Spritzen) kann Ihnen weiterhelfen. Bevor allerdings eine aufwendige Hormonbehandlung bei Ihnen begonnen wird, sollte ein Spermiogramm Ihres Mannes (z.B. in der KiWu-Praxis) durchgeführt werden, um eine evtl. Mitursache des Partners nicht zu übersehen. Liebe Grüße Dr. B. Müller


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