Muse7505
Hallo Prof.van der Ven, ich hatte in diesem Monat meine 1. IVF.Stimuliert wurde mit Gonal-F 175,Orgalutran bis Tag 10.Bei der PU konnten 9 Eizellen gewonnen werden.Ich rief den Arzt ein Tag später an und es hieß“läuft alles wie geplant 6 wurden weiterkultiviert“.Auf die Frage ob bis Transfertag 5 was zum Einfrieren übrigbleiben wird sagte er geht von min.2 aus.Ich habe mich darauf verlassen und heute erst bei der Klinik angerufen weil heute der TF stattfinden sollte.Da ich aber seit gestern eine leicht erhöhte Temperatur hatte haben die Ärzte beschlossen einzufrieren.Der Arzt sagte dass nur eine Blastozyste es geschafft hat, die sie heute eingesetzt hätten,wenn ich nicht krank wäre.Diese einzige Blastozyste muss jetzt nun für eine Kryo eingefroren werden. Meine Fragen: 1)Wie konnte man nicht vorher eingreifen wenn man sieht dass von 6 Eizellen sich nur eine weiterentwickelt? 2) Klinik müsste doch dann den Transfer vorschieben? 3) Wie kann mit Embryoscope (Kameraüberw.) sowas passieren
Grundprinzip beim Embryoscope ist ja daß man die Entwicklung der Embryonen beobachtet bis zum 5. Kulturtag und dann den Embryotransfer idealerweise im Blastozysten Stadium durchführt. Bei Ihnen hat es nun leider nur eine Blastozyste gepackt, trotzdem ist das Ziel eine Blastozyste am Tag 5 zu transferieren. Ihre Chancen hätten sich nicht erhöht wenn man zuvor transferiert hätte weil die anderen Embryonen in ihrer Entwicklung stehen geblieben sind und mit Sicherheit nicht zu einer Schwangerschaft geführt hätten. Das heißt, die Klinik hätte den Transfer nicht vorschieben müssen, weil dies ihre Schwangerschaftschancen nicht erhöht hätte. Es ist also alles korrekt gelaufen. Es ist natürlich ein Riesenpech dass man jetzt die Blastozyste einfrieren muss weil sie Temperatur haben, deshalb gute Besserung!Trotzdem sind ihre Chancen auch mit einer kryokonserviertem Blastozyste gut.
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