Frage im Expertenforum Kinderwunsch an Dr. med. Oswald Schmidt:

Mit 41 die 4. Fehlgeburt in Folge - Was tun?

Frage: Mit 41 die 4. Fehlgeburt in Folge - Was tun?

CapriSonne

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Sehr geehrter Herr Dr. Schmidt, seit Januar letzten Jahres bin ich insgesamt 4 mal schwanger geworden (eigentlich immer im 2. ÜZ) - leider hat es nie gehalten. Jedesmal kam es zu einer Missed Abortion, es entwickelte sich nie weiter. 3 mal war immer der Entwicklungsstand 3 mm, also Anfang 7. SSW, einmal war das Kleine bereits 1,9 cm groß als das Herz aufhörte zu schlagen, also 9. SSW. Aufgefallen ist es dann immer bei den normalen Ultraschalluntersuchungen. Wir haben bereits ein Kind, das bald 3 Jahre wird. Hier hat es nie Komplikationen gegeben. Es wurde schon alles untersucht, ich habe Verdacht auf APS (wird immer bei Schwangerschaftsbeginn mit Fragmin p Forte und ASS 100 behandelt), Humangenetik ist bei beiden i.O., Schilddrüse i.O., Spermiogramm bei meinem Mann top. Bei der dritten Fehlgeburt (mit Ausschabung) konnte leider nichts genetisch untersucht werden, da der Embryo zu klein war und diesmal warte ich auf einen natürlichen Abgang (Embryo wieder nur 3 mm). Meine Fragen sind nun: -Kann es sein, dass sich aufgrund meines Alters meine Eizellqualität so gravierend verschlechtert hat, dass es zu überhaupt keiner erfolgreichen Schwangerschaft mehr kommen kann? Könnte man zur Verbesserung irgendetwas tun? -Was sollte in Ihren Augen noch abgeklärt werden? Vielen Dank für Ihre Antwort! MFG CapriSonne


Dr. Oswald Schmidt

Dr. Oswald Schmidt

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Hallo, die nachlassende Eizellqualität spielt sicherlich auch eine Rolle. Eine Gebärmutterspiegelung wäre zur weiteren Abklärung noch sinnvoll. Alles Gute, O. Schmidt


la-floe

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hi, ja, das kann durchaus an deinen alten Eizellen liegen. Ich hatte zwischen 37 und 41 auch 3 FG. Du hast aber gute Chancen, dass da noch mal ein "gutes" Ei dabei ist. Aber in dem Alter, in dem du bist, musst du mit FGs rechnen. Wenn du das psychisch gut verkraftest würde ich es einfach weiter probieren. Du bist ja auch immer problemlos schwanger geworden. floe


perlach

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Liebe CapriSonne, das Wort gehört hier natürlich den Experten. Aber aus eigener Erfahrung kann ich nur bestätigen, was Herr Dr. Schmidt geraten hat: Lasse unbedingt eine Gebärmutterspiegelung machen! Bei mir wurde nach Jahren von Fehlgeburten (wie bei dir immer Missed Abortions zwischen 7. und 10. SSW) und vielen Schwierigkeiten überhaupt schwanger zu werden (Einnistungsproblem) erst bei einer Gebärmutterspiegelung festgestellt, dass meine Gebärmutter so "verhunzt" war, dass ich "nie eine Schwangerschaft hätte austragen können" (O-Ton behandelnder Chirurg nach der OP). Hatte ein Bicornis/Septum (hatten mehrere Frauenärzte im Ultraschall bereits gesehen, aber nicht als so riskant bewertet, weil Schleimhaut immer gut aufgebaut war etc.). Auch bei leichteren Fällen hat man damit ein Fehlgeburtsrisiko von 80%. Also unbedingt Gebärmutterspiegelung. Erst da sehen die Ärzte richtig, wie es in der Gebärmutter wirklich aussieht. Alles Gute!


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