Kaleidoskop
Sehr geehrte Frau Dr. Carstensen, Bei meiner Fehlgeburt letztes Jahr hatte ich eine schwallartige Blutung in der 5. SSW und habe daraufhin eine Klinik aufgesucht. Die Ärztin führte, bevor sie einen Ultraschall machte, ein Spekulum ein. In der Scheide war wohl noch sehr viel Blut, was sie mit einer Art Spatel aus der Scheide "holte". Zudem sagte sie, es könne jetzt etwas unangenehm werden und bewegte dann die Scheidenwände oder die Seiten des Spekulums mehrfach ruckartig auseinander. Vielleicht, damit das Blut, das sich weiter oben gesammelt hatte, nachfloss? Sie sagte zudem, dass der Gebärmutterhals noch sehr stark geschlossen sei und man Gewebe sehe, "das raus wolle". Nun gehen mir folgende Überlegungen nicht mehr aus dem Kopf: Kann eine Gebärmutterhalsschwäche entstanden sein, weil sich das Blut durch den engen Gebärmutterhals drängte? Könnte die Ärztin den GM-Hals gedehnt und geschwächt haben durch die ruckartigen Bewegungen nach außen? Vielen lieben Dank für Ihre Antwort! Karin
Liebe Karin, nein, keine Angst. Das Gewebe des Gebärmutterhalses ist sehr robust und heilt gut, denken Sie mal daran, was damit während einer Geburt passiert. Durch diese Untersuchung ist garantiert nichts kaputt gegangen oder geschwächt worden. Alles Gute, A. Carstensen
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