Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Woran erkenne ich Unverträglichkeiten bei der Beikost?

Frage: Woran erkenne ich Unverträglichkeiten bei der Beikost?

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Hallo Herr Dr. Busse, Mein Sohn ist jetzt 19 Wochen alt und bekommt nun seit drei Wochen Beikost. Erste Woche bekam er reine Karotte und hat am Dritten Tag auch den Dreh mit dem Schlucken rausgefunden. Pastinake wollte er nicht richtig. Unsere Kinderärztin empfahl uns dann Kartoffel dazuzugeben, die er nun seit etwas über einer Woche bekommt. Da er bei der Karotte zwischendurch mal Bauchweh hatte stellte ich jetzt sechs Tage auf Zuccini um. Allerdings er auch hier nach einigen Tagen Bauchweh. Er wacht abends oder tagsüber auf und schreit solange bis er in die Windel machen konnte, was für mich das Zeichen ist, dass er vor Bauchweh schreit. Winde hatte er eigentlich immer, auch vor der Beikosteinführung. Sein Stuhl ist breiig bis etwas fester, aber nicht hart. Seit der Zucchini ist er dünner. Als er gestern wieder Schmerzen hatte musste ich ihn mit der Fieberthermometermethode unterstützen. Erst erleichterte er sich breiig und dann schoß es regelrecht flüssig aus ihm raus. Erst danach entspannte er sich. War das Durchfall oder einfach nur durch die abendliche Muttermilch so flüssig? Er wird voll gestillt und fordert die Brust alle 2 bis 2,5 Stunden. Ist der Milchstuhl durch den Mittagsbrei automatisch fester? Heute bekam er das erste mal einen Karotten-Kartoffel-Fleisch-Brei. Er isst gut. Meist schon ca 160g und danach oder davor etwas Muttermilch. Woran erkenne ich, dass er den Brei nicht verträgt und wann sollte man das Gemüse bzw allgemein den Brei einstellen/ pausieren? Woran würde ich allergische Reaktionen erkennen? Außer an Durchfall? Danke für Ihre Hilfe. Liebe Grüße


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe S., machen Sie es einfach nicht kompliziert! Warum sollte Ihr Kind Gemüse nicht vertragen? Und natürlich dauert es ein wenig bis die Verdauung sich anpasst. Mehr als ein wenig Bäuchlein massieren oder trösten sollten Sie nicht tun, und vor allem auch nicht mit dem Fieberthermometer im Po herumstochern. Haben Sie ein wenig Geduld! Alles Gute!


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