Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Wie Stiche bzw. Symptome unterscheiden und deuten?

Frage: Wie Stiche bzw. Symptome unterscheiden und deuten?

illnova

Beitrag melden

Sehr geehrter Herr Busse Meine Tochter hatte einen Zeckenbiss am Kopf am Sonntag. Die Zecke wurde ca. innert höchstens 24h entfernt. Daraufhin hat sie dort gekratzt. Es kam (wohl? Lymph?)flüssigkeit heraus. Oder Wundflüssigkeit (so durchsichtig, leicht rötlich) und hat sowas wie eine Kruste gebildet, welche sie (3-jährig) ständig wieder aufkratzt. Die Stelle ist auch leicht erhöht, also geschwollen. Knapp 2 Tage später habe bemerkt, dass sie plötzlich mehrere, andere Stiche auf der Kopfhaut und auch im Gesicht (neben Augen und Schläfen) hat. Am Körper nichts. Teilweise 2-3 nah zusammen. Ich habe sogar das Gefühl, sie haben sich innert 3 Tagen gehäuft. Sie sehen eigentlich wie Mückenstiche aus. Etwas mehr geröteter der eine oder andere. Von der Grösse etwa so gross oder teilweise leicht kleiner als ein Mückenstich. Ich war heute (Mittwoch) am morgen früh beim Arzt. Der hat nach einem kurzen Blick auf die Stelle wo die Zecke gestochen hatte, gemeint, das sei nicht schlimm.. und für die andern Punkte mir "Synopen" verschrieben. 2x täglich dünn auftragen. Ich habe die Salbe noch in der Apotheke aufgetragen und dann vor dem Schlafengehen. Und ich habe heute ABend bemerkt, dass die Stiche, Punkte.. plötzlich alle viel röter geworden sind. Zum Teil etwas, ich schätze mal, aufgerkatzt. Nicht alle nämlich. Könnte das eine Reaktion auf die Salbe sein? Und, Hauptfragen: Hängen die Stiche mit dem Zeckenbiss zusammen? Es ist ja kein typisches Anzeichen für eine der möglichen Krankheiten, welche durch Zeckenstiche verursacht werden, oder? Zudem kamen sie ja gleich 1-2 Tage nach dem Zeckenstich. Könnte es sich um irgendwelche anderen Insektenstiche handeln (Läuse, Wanzen, Milben??? ich finde irgendwie keine Bilder, und weitere Informationen im Internet, welche aufschlussreich wären)? Welche Stiche sind anfänglich hell, ca. Mückenstichähnlich, nur auf der Kopfhaut..und werden dann quasi blutrot nach ca. 3 Tagen. Nebenbei: Mein 4 Jahre alter Sohn hat auch einige, wenige Stiche (ca. 5), jedoch am Körper. Die Kinder haben von Samstag auf Sonntag mit dem Vater bei dessen Verwandten auf einem Sofa übernachtet. Die Tochter hatte am Montag einen kleinen, relativ unreinen Welpen ständig auf dem Arm getragen.. und höchstwahrscheinlich auch mal die Finger in den Mund gesteckt. Sollte etwas mit der Zecke nicht stimmen, dann werden wohl typische Reaktionen erst noch kommen innert 7-20 Tagen, oder? Vielen Dank für Ihre Bemühung und Anwort Freundliche Grüsse illnova


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

Beitrag melden

Liebe I., warum können Sie denn Ihrem Kinderarzt nicht vertrauen, der Ihnen gesagt hat, dass das harmlos sei. Ich kann Ihre Tochter aus der Ferne ja leider nicht beurteilen. Normale Insektenstiche und auch der Zeckenstich selber sind aber harmlos, und dass ein 3-Jähriges daran kratzt, gehört leider auch dazu. Alles Gute!


Bei individuellen Markenempfehlungen von Expert:Innen handelt es sich nicht um finanzierte Werbung, sondern ausschließlich um die jeweilige Empfehlung des Experten/der Expertin. Selbstverständlich stehen weitere Marken anderer Hersteller zur Auswahl.

Ähnliche Fragen

Liebe Frau Althoff, Ich weiß, das Thema ist hier im Forum heiß diskutiert, aber ich möchte mich beruhigen. Gestern hatte ich die ersten Herpessymptome, und kurz davor (1-2 Stunden vor dem Brennen) berührte das Baby meine Lippen mit der Hand. Ist es möglich, dass das Virus so früh übertragen wurde? Ein halber Tag ist vergangen und die Stelle ist ...

Guten Tag Herr Dr. Busse, meine Tochter 1,5 Jahre alt, hatte vor 16 Tagen 3 kleine zecken und eine Woche später noch eine. Ich habe sie bis her noch nicht geimpft, was ich aber sicher schnell nachholen werde (wohnen im Risikogebiet). Nun hat sie am Sonntag zwei mal gespuckt allerdings kam fast nichts dabei raus war eher nur würgen. Seit gestern ...

Sehr geehrter Herr Dr. Busse, wir wenden uns an Sie als Kinderarzt, obwohl unsere Tochter bereits 21 Jahre alt ist. Sie hat allerdings eine geistige Behinderung, ist in ihrer ganzen Entwicklung eher kindlich und nicht sprechend. Sie kann ihre Beschwerden also nicht äußern und auch nicht verlässlich zeigen. Am 11.07.25 zeigte sie erste Sympto ...

Guten Tag, ich war gestern mit meiner Tochter beim Kinderarzt hauptsächlich wegen Schwindel. Begleitsymotome waren Übelkeit, Sodbrennen und ein bisschen Durchfall. Sie hat Medikamente gegen Durchfall und Übelkeit bekommen. Soweit so gut. Erst heute erzählt die mir, dass sie froh ist, dass "Kampjets" wieder weg sind. Soweit ich das verstanden ...

Hallo liebe Kinderärzte Mein Sohn ist 4 Jahre & hat seit 2 Tagen einen zunehmenden Hautausschlag. Es fing in den Achseln an und zieht sich nun über Bauch und in die Leiste. Der Ausschlag ist rot, nicht erhaben und juckt auch nicht. Ich finde er sieht aus wie der Ausschlag als er im Dezember 23 Scharlach hatte. Am Montag hatte er etwas Magen-Dar ...

Hallo , meine Tochter ist 1,5 Jahre alt und hat seit 3 Tagen Fieber das bis über 40 grad ansteigt und dazu ständig Schüttelfrost. Sonst hat sie keine weiteren Symptome. Wir waren heute beim Kinderarzt der nichts festgestellen konnte und wir wurden nach Hause geschickt mit der Aussage wenn es in den nächsten Tagen nicht besser wird sollen wir wiede ...

Liebes Ärzteteam,   mein Sohn (6 Jahre) hatte gestern und vorgestern Fieber (39 Grad) und bis heute morgen keine weiteren Symptome. Jetzt mache ich mir Sorgen. Was könnte es sein?   Liebe Grüße  Chrissie

Sehr geehrter Herr Busse, meine Tochter hatte Anfang dieser Woche leichte Krankheitssymptome: erhöhte Temperatur, Husten, Schnupfen. Diese gingen schnell vorüber und mittlerweile ist sie wieder fit, wobei sie noch leicht erkältet ist. Tatsächlich ging es mir in den letzten Tagen jedoch richtig schlecht und gestern wurde eine bakterielle Angi ...

Sehr geehrter Dr. Busse, unsere 15 Monate alte Tochter ist am Sonntag leider so unglücklich gefallen, dass sie die Kante eines Regals an der Schläfe "mitgenommen" hat und sich eine sichtbare Wunde gebildet hat. Zum Glück musste nichts genäht werden und die orientierende Untersuchung sowie die nachfolgenden Tage war sie weitestgehend unauffällig. E ...

Sehr geehrter Dr. Busse, danke für Ihre Rückmeldung und den verlinkten Artikel, den ich aufmerksam gelesen habe. Ich hatte ja gefragt, ob im Falle der Entwicklung einer Hirnblutung zu erwarten wäre, dass eher ein Symptomkonglomerat auftritt, also (anhaltende?) Müdigkeit, Wesensveränderung etc? Kann man außerdem davon ausgehen, wenn ein Symptom wie ...