Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

9 Tage nach Helmex wieder Symptome

Frage: 9 Tage nach Helmex wieder Symptome

Brunni19

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Sehr geehrter Herr Dr. Busse, wir wenden uns an Sie als Kinderarzt, obwohl unsere Tochter bereits 21 Jahre alt ist. Sie hat allerdings eine geistige Behinderung, ist in ihrer ganzen Entwicklung eher kindlich und nicht sprechend. Sie kann ihre Beschwerden also nicht äußern und auch nicht verlässlich zeigen. Am 11.07.25 zeigte sie erste Symptome. Diese waren starker Stuhldrang (Stuhl war senffarben und weich, alle 3 Tage), Bauchschmerzen, später auch Erbrechen, nächtliche Unruhe, immer begleitet von starkem Weinen, was eher untypisch für sie ist. Auf Nachfrage, wo es ihr wehtut, zeigte sie immer auf ihren Po. In der Woche danach waren wir zweimal mit ihr in der Notaufnahme und bei 2 verschiedenen Hausärzten. Magen-Darm-Erkrankungen, Blinddarmentzündung, Darmverschluss wurde alles ausgeschlossen. Blutwerte waren alle in Ordnung, Stuhlprobe ebenso. Ultraschall war auch unauffällig. Beim 3. Besuch bei unserem Hausarzt kam das Thema Madenwurmbefall auf (eine Bekannte hatte es vermutet) und wir bekamen Helmex Kautabletten verschrieben. Zuhause gleich gegeben, abends waren tatsächlich kleine weiße elippsenförmige "Würmer" am Po sichtbar. Endlich Besserung der Symptome. Nach 2 Tagen wieder Verschlechterung. Arzt hat nochmals Helmex verschrieben, dieses mal als Suspension, da evtl. Kautabletten nicht richtig gekaut wurden. Danach wieder gleich Besserung. Jetzt nach 9 Tagen - eigentlich sollten wir erst nach 3 Wochen Wiederholungsgabe machen - zeigt unsere Tochter schon wieder Probleme wie starken Stuhldrang und sie weint wieder. Hygienemaßnahmen haben wir ganz strikt eingehalten, sie ist Windelträgerin und braucht bei der Körperpflege 100%ige Unterstützung. Ist es möglich, dass jetzt schon wieder Madenwürmer diese Symptome verursachen? Können die nach 9 Tagen wieder so zahlreich sein, dass sie diese Beschwerden auslösen? Soll ich ihr nochmals Helmex (wir haben noch 3 Kautabletten) geben oder sollen wir uns beim ärztl. Bereitschaftsdienst um ein Rezept für ein anderes Mittel (Vermox) bemühen? Können freiverkäufliche pflanzliche Parasitentinkturen (z. B. von Regenbogenkreis) unterstützend helfen? Ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort. 


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe B., möglicherweise kam es zur Wiederansteckung mit Madenwürmern, weil nicht die ganze Familie gleichzeitig behandelt wurde. Auf jeden Fall sollte man das jetzt nachholen und am besten auch mit dem Mittel Mebendazol (z.B. Vermox). Alles Gute!


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