Knuffelchen87
Sehr geehrter Herr Dr Busse, ich wende mich heute an Sie, da ich zur aktuellen Zeit nur falls nötig zum Kinderarzt möchte. Mein Sohn ist 5,5 Monate alt und bekommt seit 5 Wochen Beikost. Zu Beginn nur ein paar Löffelchen des Mittagsbreis. Das haben wir dann langsam gesteigert. Mittlerweile isst er zwischen 150 und 200g am Mittag. Von Beginn an hatte er mit Bauchschmerzen zu kämpfen, die vor allem am Abend und in der Nacht auftreten. Er hatte auch in der kompletten Zeit, in der er nur gestillt wurde, immer wieder mit Bauchschmerzen zu kämpfen. Man sagte uns, dass das auch mit einer 10tägigen Antibiotikagabe zu Beginn seines Lebens und einem einfach unreifen Darm zusammenhängen kann. Nach 3 Wochen waren die Schmerzen weg und wir hatten auch wieder ruhige Nächte. Vor knapp 10 Tagen haben wir löffelchenweiße den Abendbrei eingeführt. Seitdem hat er wieder Bauchschmerzen. Ich achte schon darauf, dass er viel stuhlauflockerndes Obst und Gemüse bekommt (Kürbis, Zucchini und Birne). Nichts scheint zu helfen. Verstopfung hat er keine. Manchmal gebe ich ihm ein Kümmelzäpfchen. Das hilft. Meine Frage ist nun: Wie lange darf es regulär dauern, bis der Darm sich umgestellt hat? Wann muss ich ihn nochmal eingehender untersuchen lassen? Und wie lange kann ich ihm unbedenklich Kümmelzäpfchen geben? Vielen Dank für Ihre Antwort. Freundliche Grüße
Liebe K., wenn es Ihrem Sohn insgesamt gut geht und er gut gedeiht, ist das erst mal kein Anlass für ernste Sorge. Unruhige Zeiten können viele Ursachen haben, in diesem Alter sind es vor allem die Zähne und die rasche Entwicklung. Und da hilft am meisten Gelassenheit und Geduld. Sollten Sie sich anhaltend Sorgen machen, sollten Sie natürlich zum Kinderarzt gehen, was ja für die Vorsorgeuntersuchung U5 sowieso demnächst ansteht. Alles Gute!
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