Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Vitamin D bei Kleinkind

Frage: Vitamin D bei Kleinkind

Sommer28

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Sehr geehrter Herr Dr. Buse, es ist sehr schwer für mich eine Entscheidung zu treffen bezüglich des Vitamin D. Die Meinungen gehen da ja sehr weit auseinander. Was ist daran so schädlich, dass viele Kinderärzte dies nicht mehr als nötig ansehen ab dem 2LJ zu geben? Ich verstehe den Sinn der Gabe nicht und denn Sinn der Nicht Gabe nicht. da wie gesagt die einen es empfehlen und die anderen nicht. Viellicht können Sie mich einfach aufklären. Unser Kind ist 2,8 Jahre alt und hatte immer Vit D als Tropfen bekommen. Nun ist die Frage, ob ich Vigantoletten gebe und in welcher Dosis? Zu welcher Tageszeit und worauf sollte ich noch achten? Oder sollte ich es nicht geben? Ich bin auf Ihre Antwort gespannt. Vielen lieben Dank Sommer28


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe S., die Experten empfehlen nur im ersten und im Winter des 2.Lebensjahres die tägliche Gabe von Vitamin D, weil es in diesen Altersgruppen zu einem Mangel kommen und damit die Knochenentwicklung gefährdet sein kann. In höherem Alter reicht in der Regel die eigene Vitamin D Synthese in der Haut aus, wenn die Kinder wie empfohlen, täglich an der frischen Luft sind und nicht "bis zur Nasenspitze" eingepackt sind. Über eine individuelle Gabe auch bei Älteren muss der Kinderarzt entscheiden. Alles Gute!


drosera

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Hallo! Die Vitamin D- Gabe in den ersten ein bis zwei Jahren dient der Rachitisprophylaxe, sonst gibt's weiche Knochen, krumme Beinchen oder schlimmeres. Vitamin D kann aber auch über die Haut gebildet und für den Winter im Körper bevorratet werden, weshalb Kinder ab 2 Jahren prinzipiell mit viel Freizeit draußen gut versorgt sein würden. Allerdings hat man in den letzten Jahren festgestellt, dass der durchschnittliche Mitteleuropäer wohl doch zuviel drinnen hockt und daher einen latenten Vitamin D- Mangel hat. Das kann u.a. einem beeinträchtigten Immunsystem führen. Daher gibt es die Empfehlung der dauerhaften niedrigen Substitution. Auf der anderen Seite kann eine dauerhafte Überdosierung auch zu Problemen führen wie Hypercalcaemie, Nierensteine, Arteriosklerose,... relevant ist dafür wohl auch ein gleichzeitiger K2-Mangel - sagt das Internet.


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