FamilieSch
Bei unserem Kind (7J) wurde vor 1,5Wochen eine virale Mandelentzündung diagnostiziert, nachdem eine Woche zuvor 2 Tage Fieber mit Husten und Schnupfen hatte. Nun hat sich unser Kind entgegen unserer Anstrengungen für Ruhe zu sorgen, jeden zweiten Tag körperlich verausgabt. Ich würde das intensitätsniveu als sportliche Betätigung beschreiben. Zur Kontrolle vor 3 Tagen sagte der Kinderarzt, dass eine virale Mandelentzündung nicht zu einer Herzmuskelentzündung führen kann, da ich mir hierhingehend Sorgen machte. Denn bei der Deutschen Herzstiftung ist zu lesen, dass besonders virale Infekte (insbesondere Mandelentzündungen) zu einer Herzmuskelentzündung führen kann und 10% aller Kinder im Laufe ihrer Kindheit eine Herzmuskelentzündung (oft unentdeckt) durchmachen. Jetzt stehen diese Informationen im Widerspruch und verunsichern mich gerade im Bezug auf die starke Anstrengung meines Kindes. Was meinen Sie dazu? Teilen Sie die Meinung, dass es keine Folgen haben wird, wenn mein Kind sich während des akuten Infekts so sehr verausgabt, auch wenn es eine virale Mandelentzündung hat? Vielen Dank für Ihre Einschätzung.
Liebe F., Kinder, die nicht mehr akut krank sind, dürfen ihre ganz normalen Alltagsaktivitäten inklusive viel Bewegung wieder aufnehmen, ohne dass dies gefährlich wäre für das Herz. Sie dürfen also bitte Ihrem Kinderarzt vertrauen und aufhören, sich unnötige Sorgen zu machen. Alles Gute!
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