Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

verträglichkeit antibiotikum

Frage: verträglichkeit antibiotikum

valeriana

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hallo herr dr. busse, meine tochter, 7j, hat seit mittwoch einen viralen Infekt mit fieber, husten etc.., freitag nur mehr erhöhte temperatur und ohrenschmerzen, HNO sprach von beginnender mttelohrentzündung und hat ceclor 3 x tägl.für 7 tage verschrieben. gestern 2 x rötlicher quaddelausschlag auf der wange, leichter ausschlag am oberkörper, immer erst ein paar stunden nach einnahme des ab`s. sicherheitshalber waren wir vor der nächsten dosis in der kinderambulanz, dort riet man uns besser zu wechseln und hat ospamox verschrieben. weiters sollten wir die abenddosis ausfallen lassen und in der früh mit dem ospamax 2 tgl beginnen. leider wird ihr auf diesen saft hin schlecht, bringt ihn kaum runter und hat auch hinterher bauchweh und übelkeit, der ausschlag ist aber trotzdem wieder aufgetaucht (vielleicht war ja da doch eher der infekt an sich der auslöser?). bin jetzt etwas ratlos, das ceclor hat sie sonst nämlich gut vertragen, weiters ist mir eingefallen, dass ihr von ospen auch immer schlecht wurde (ist ja auch penecillin). einfach wieder zurückwechseln wird man ja nicht können? den aktuellen saft heute und morgen früh nochmal geben, trotz übelkeit und morgen nachmittags dbzgl. nochmal zum kia? oder ist das zu gefährlich bzgl. allerg. reaktion? will eigentlich nicht wirklich wieder in die ambulanz, dort hat man uns zuerst eine viel zu niedrige dosis aufgeschrieben und erst nach meiner telefonischen nachfrage wurde die dosis nochmal errechnet (sie haben 3 ml statt 13 aufgeschrieben!!), also wenig vertrauenserweckend. was würden sie tun bzw raten? ist es außerdem nicht irgendwie ungünstig, dass die ceclor abenddosis ausgelassen wurde und erst am nächsten tag wieder mit dem neuen begonnen werden sollte - das war dann ja ein großes zeitfenster ohne antibiotikum? danke!!! liebe grüße v.


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe V., aus der Ferne kann ich das alles schwer beurteilen. Ganz grundsätzlich muss man aber eine Mittelohrentzündung ab 2 Jahren nicht unbedingt antibiotisch behandeln und kann unter Kontrolle auch den Verlauf abwarten. Denn bei mindestens 50% der Mittelohrentzündungen ist nur ein Virus die Ursache und das Antibiotikum deshalb nutzlos. Da zudem nur von "beginnender Mittelohrentzündung" die Rede war, würde ich überlegen, ob man nicht einfach erst mal alle Medikamente außer Schmerzmitteln bei Bedarf absetzt und dann morgen oder übermorgen beim Kinderarzt eine Kontrolle machen lässt. Alles Gute!


keinnamemehrfrei

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Na viel Erfolg das du noch rechtzeitig antwort bekommst ....


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