Julie3
Guten Tag, Meine Tochter (5,5 Jahre alt) ist bisher noch nie zuverlässig für Stuhlgang auf die Toilette gegangen. Pipi klappt seit diesem Frühjahr problemlos, vorher war auch das schwierig. Im Juli wurde im Ultraschall eine Verstopfung festgestellt, eine Erweiterung des Darms lag jedoch nicht vor. Unsere Kinderärztin hat uns darauf hin macrogol verschrieben, am Anfang sehr hoch dosiert zur Entleerung und jetzt sind wir dabei ganz langsam zu reduzieren. Am Ende der Entleerung, nach gut 2 Wochen macrogol, wollte meine Tochter keine Windel mehr und ist dann tatsächlich ein paar Tage für Stuhlgang zuverlässig auf die Toilette gegangen. Nach und nach ist es aber immer wieder in der Unterhose gelandet und jetzt, gut 2 Wochen später, geht sie gar nicht mehr auf Toilette. Sie sagt, dass sie so ins spiel versunken ist und es deshalb nicht merkt. Ich bin mir nicht sicher ob das stimmt. Kann es denn sein, dass sie es tatsächlich nach so kurzer Zeit schon nicht mehr merkt? Kann der Darm erneut verstopft sein? Tatsächlich hatte ich den Eindruck, dass sie ab dem Moment, in dem sie keine Windel mehr an hatte immer wieder versucht hat einzuhalten, wobei es zu der Zeit am Anfang ja noch komplett flüssig war. Sie hatte in den zwei Wochen einen Tag, an dem kein Stuhlgang kam, ansonsten hat sie immer 1-3 mal pro Tag Stuhl abgesetzt. Von der Konsistenz ist es immer noch sehr breiig/weich/teilweise flüssig. Insgesamt haben wir die macrogol Menge in der Zeit nach und nach von 48 auf 28 Gramm reduziert. Vielen Dank für Ihre Einschätzung!
Liebe J., das Problem findet "im Kopf" statt. Lassen Sie Ihrer Tochter bitte einfach Zeit, ziehen ihr wieder "Spezialunterhosen" = Höschenwindeln an und erklären ihr, dass sie ganz alleine entscheiden dürfe, ob sie ihr Geschäft dorthinein erledigt oder auf die Toilette geht. Makrogol weiter so viel wie nötig. Alles Gute!
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