Sk91
Sehr geehrter Dr. Busse, Nach einigen Tagen ist mir eine Situation wieder in den Kopf gekommen, da frage ich mich, ob ich hätte anders handeln müssen und man jetzt noch etwas tun würde. Meine 2jährige Tochter ist in schnellem Tempo aus dem Raum und vermutlich gegen das Treppengitter gelaufen oder gefallen. Ich habe es nicht gesehen, nur gehört. Nach einem kurzen Moment hat sie weder geweint noch kam wieder zurückgelaufen, dann habe ich nach ihr gesehen. Sie kniete vor dem Treppengitter und ist dann aufgestanden und hat kurz geweint, wollte sich aber gar nicht trösten lassen und weiter ging es. Wegen einem späteren Kopfstoß haben wir sie ohnehin beobachtet. Hätte ich doch mit ihr zum Arzt gehen sollen, da sie möglicherweise in dem kurzen Moment hätte bewusstlos sein können? Der Gedanke kam mir eben jetzt erst später. Würde es jetzt noch etwas bringen, sie untersuchen zu lassen? Oder ist das sinnlos, wenn es ihr jetzt einige Tage später gut geht? Danke für Ihre Antwort!
Liebe S., mit "was wäre wenn gewesen......." tut man sich in der Regel keinen Gefallen. Es ist offensichtlich nichts passiert, Ihrer Tochter geht es gut. Und ein Arztbesuch mit einem nach einer Schädelprellung unauffälligen Kind, macht auch keinen Sinn, denn auch der Arzt kann ja nicht in den Kopf hineinschauen. Nach einer relevanten Schädelprellung - und ob es die gab, mssen Sie entscheiden - sollte man sein zunächst unauffälliges Kind 48 Stunden beobachten und bei jeder Auffälligkeit umgehend sich an einen Kinderarzt wenden. Alles Gute!
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