Mitglied inaktiv
Unsere kleine Tochter ( 2 Jahre 5 Monate) war vor zwei Wochen sehr Wund am Popo. Sie hat damals angefangen sich den Stuhlgang wegzudrücken. Es kamen dann immer nur kleine Klümpchen und das bis zu 10 mal am Tag. Durch das Reinigen des Po´s ist er natürlich wieder rot geworden und sie weinte wieder sehr. Ein Arzt hier (Amerika) hat mir Salbe für den Popo verschrieben, da sie eine Infektion hatte und für einen weicheren Stuhlgang Lactulose verschrieben (2x/Tag 5 ml). Der Stuhl ist aber nicht wirklich weich geworden. Einen Tag geht es, der nächste Tag ist wieder hart. Sie erledigt ihr Geschäft weiterhin in kleinen Klümpchen und das mehrmals über den Tag verteilt. Der Popo ist jeden Abend durch das viele reinigen gereizt. Weiterhin ist der Popo um den Schliessmuskel herum nach dem Stuhlgang wie aufgerissen und blutet ein wenig. Ihr tut es weh und sie weint sehr. Wie kann ich ihr helfen? Wodurch bekomme ich den Stuhl weicher? Soll ich irgendwelche Nahrung weglassen die den Stuhl eventuell verhärtet? Sie hat keinerlei Allergien und Weissbrot isst sie sehr selten. Die Salben die wir hier verschrieben bekommen haben heissen: Ketoconazole Creme und Triamcinolone Acetonide Creme. Ich soll sie mixen und auf den Po tun. Wir waren ein weiteres Mal beim Arzt und er meinte nur "das wird schon". Bitte um Hilfe. Danke und liebe Grüsse nibie
Liebe N., vielleicht wäre es sinnvoll, mit einem kleinen Einlauf erst mal den DArm zu entleeren, damit das wieder in Ordnung kommen kann. Sprechen Sie doch Ihren KInderarzt darauf an. Alles Gute!
Mitglied inaktiv
Hallo, ich weiß ja nicht ob ihr sowas auch in Amerika habt, aber bei meiner Tochter hilft es wenn ich ihr ein wenig Milchzucker ins Essen gebe. Ist recht geschmacksneutral aber der Stuhl wird weicher. Meine konnte nämlich über viele Tage gar nicht bzw hat sie sich wohl nicht getraut da es auch sehr hart war. (Ist jetzt knapp ein Jahr) Meine Große jetzt4 bekommt das dann auch wenn es mal nicht geht. Probieres mal aus, bekommst Du (zumindest hier) in Drogerien und Apotheken. Gute Besserung Gruß Manonk
Mitglied inaktiv
Wir haben das selbe Problem und kaum ein Arzt hilft, sie sagen alle es ist "normal" Bei uns hilft Movicol Junior und bei so wunden Popo hilft nur Zinkpaste (aus der Apotheke) Auf die dauer werde ich weiterhin Lactuose geben und hoffen dass es endlich mal aufhört. Sie macht nämmlich auch in so klümpchen am tag verteilt und auch manchmal geht es nachts weiter. Sie ist 3 jahre. Viel Glück der armen kleinen Maus. Monika
Setareh84
Wir haben mit unserer Tochter, 14 Monate, ähnliche Probleme. Von Geburt an hatte sie nur selten aber dafür sehr hart und in geringen Mengen Stuhlgang. Mit der Beikost kam es dann täglich aber auch nur in Kügelchen. Wir mussten öfter mit Glycerinzäpfchen oder Microlax nachhelfen wenn sie sich ganz arg quälte. Die Lactulose half ihr kaum. Mit 11 Monaten erhielt sie nach einer durchweinten Nacht dann in der Notaufnahme einen Einlauf und dann täglich Movicol, das wir dann Schritt für Schritt reduzierten. Mit extrem ballaststoffreicher Ernährung (Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Obst, Gemüse, Müsli und auch fettiges zum "schmieren"...) haben wir es relativ gut im Griff. Allerdings hat sie schon gleich wieder härteren Stuhl wenn eine Mahlzeit aus normalen Nudeln oder hellem Brot bestand. Schokolade verträgt sie gar nicht. Sie bekam drei Tage lang aus dem Adventskalender ein Stückchen Schokolade von 5g und hatte von da an wieder Schmerzen beim Drücken und ganz ganz harte Minikügelchen. Nach Glycerinzäpfchen kann sie nun wieder "normal" Stuhl absetzen. Der Darm hat sich gestern mit vier vollen Windeln, deren Konsistenz immer weicher wurden, gut entleert. Um ihr auf Dauer eine halbwegs normale Ernährung ermöglichen zu können ohne auf Vieles verzichten zu müssen, habe ich unseren KiA gefragt was man sonst noch machen könnte. Ob es denn organische Ursachen geben könnte? Er meinte eigentlich nicht. Er vermutet eher, dass es an ihrer Darmflora liegt. Wir haben nun eine Stuhlprobe entnommen um die Darmflora analysieren zu lassen. Dann kann man diese ggf. mit entsprechenden Medikamenten aufbauen. Tja und wenn das nicht hilft sehen wir weiter.
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