Johanne17
Lieber Herr Dr. Busse, unsere Tochter ist vor 4 Wochen bei 33+6 SSW nach vorzeitiger Plazentalösung auf die Welt gekommen. Sie hatte einen sehr schweren Start (apgar 2/3/6), hatte ein ANS Grad 2, Beatmung, eine Sepsis, ein Apnoe-Bradykadie-Syndrom, eine Trinkschwäche,... Wie durch ein Wunder verbesserte sich ihr Zustand nach 14 Tagen massiv, so dass wir nach 21 Tagen nach Hause gehen konnten. Sie konnte von Anfang mit Muttermilch ernährt werden. Auch jetzt bekommt sie abgepumpte Muttermilch. Sie trinkt sehr gut und nimmt gut zu. Was trotz Hebamme und Stillberaterin, trotz Stillhütchen und Brusternährungsset nicht klappen will, ist das Anlegen. Sie saugt und trinkt zwar lange, die Still-Wiege-Probe zeigt aber, dass es sich nur um sehr geringe Mengen handelt und sie sehr erschöpft. Sie wird dann mit Muttermilch aus der Flasche nachgefüttert. Meine älteren Kinder wurden trotz Frühgeburtlichkeit problemlos gestillt. Ich fühle mich mit der jetzigen Situation sehr schlecht und fürchte, es wird auf Dauer auf abgepumpte Muttermilch aus der Flasche hinauslaufen. Entsteht ihr daraus ein Nachteil gegenüber dem richtigen Stillen? Vielen Dank und herzliche Grüße
Liebe J, es ist sehr schön, dass sich Ihr Frühchen so toll entwickelt! Da darf Ihre Tochter, die ja noch gar nicht auf der Welt wäre, mit manchen Dingen einfach Zeit lassen. Entscheidend ist jetzt erst mal, dass sie gut gedeiht, ob mit Flasche oder an der Brust gefüttert, macht da keinen Unterschied. Vielleicht kann Ihnen eine einfühlsame Stillberaterin auf Dauer helfen, dass es noch besser klappt mit dem Stillen. Alles Gute!
Nina677
Hallo, herzlichen Glückwünsch zu euerer Tochter und schön, dass sie sich nach einem so schweren Start so toll entwickelt, das ist doch super! Ich hoffe, es ist ok, wenn ich auch antworte: Die Nähe, die ein Baby beim Stillen erfährt, gibst du ihr doch auf die gleiche Weise, auch wenn du ihr statt der Brust die Flasche gibst. Sie bekommt Muttermilch und das ist doch das Tolle! Ich finde, du leistest Großartiges, weil du nicht genervt (von der Pumperei) aufgibst, sondern deine Tochter weiterhin mit Muttermilch versorgen willst! Meine Freundin hatte auch ein Frühchen (30 SSW) und sie war nach drei Tagen abpumpen tatsächlich so genervt, weil es eine stundenlange Prozedur war und sie trotzdem nicht genug Milch rausbekommen hat, so dass die Kleine dann auf die Flasche umgestellt wurde. Du solltest dich großartig fühlen und nicht schlecht und schon gar nicht sehr schlecht!! Alles Gute für Euch Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Hallo, Aufgrund einer Trinkschwäche bekommt mein Baby seit 4 Monaten nur abgepumpte Muttermilch aus der Flasche. Laut meiner Hebamme und meinem Kinderarzt haben wir die gleichen Vorteile wie beim Stillen, v.a. Auch in Bezug auf den plötzlichen Kindstod. Nicht schlecht fühlen, viel besser als fertigmilch! Liebe Grüße
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