Sehr geehrter Herr Dr. Busse, meine Tochter wird bald 3 Jahre alt. Wir haben in Januar nochmals Nachwuchs bekommen und das ist für sie natürlich eine Umstellung.  Seit 2 Wochen ist sie im Kindergarten und macht es eigentlich super. Die ersten 2 Tage waren solala seitdem klappt es gut. Ich war gestern das erste Mal weg. Die Erzieherinnen sagen sie macht es super daher war ich gleich 2 h weg. (Wir wohnen 3 min entfernt zu Fuß). Sie hat es super mitgemacht und es hat gut geklappt.  Zeitgleich hat aber auch das Thema Ängste bei ihr angefangen weshalb ich mich Frage ob es ihr unterschwellig doch zu schnell geht und sie es nicht zeigt.  Sie hat wahnsinnige Angst vor Dingen die früher kein Problem waren. Sie hat Angst vor Hacki Backi (wir haben das Lied immer zum Putzen gehört). Es geht sogar so weit, dass sie nichtmehr Essen will. Bevor sie isst versichert sie sich dass da nicht der Hacki kommt. Sie hat bei einem Geburtstag im Kindergarten sogar kein Mini Eis gegessen weil sie Angst hatte. Ich erkläre ihr dass es nicht so schnell geht, dass wir 2 mal am Tag putzen und das dann passt. Dennoch will die bestimmt nach 11 Uhr jedes Mal wenn sie etwas isst die Zähne putzen. Das geht natürlich nicht weil so oft putzen ja auch schlecht ist weshalb ich dann sage wir putzen heute Abend das reicht und sie einfach versuchen zu beruhigen und für sie da zu sein.  Dann will sie nicht auf den Spielplatz weil da sind Zecken, und im Wald sind Schnaken und und und.  Da es gleichzeitig mit dem Kitastart begonnen hat Frage ich mich ob wir ggf nochmals einen Gang runter schalten sollten und ich noch etwas im Aufenthaltsraum bleiben sollte. Auf der anderen Seite will ich es auch nicht unnötig in die Länge ziehen.  Viele Grüße