Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Ständiges Schreien :-(

Frage: Ständiges Schreien :-(

Tzween85

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Guten Morgen, wir sind auf der Suche das uns irgendjemand mal helfen kann. Bis jetzt konnte es keiner :-(. Ich beschreibe kurz unsere Situationen : Unser kleiner Sohn ist am 7.6.18 zur Welt gekommen. Schon in der Klinik mussten wir ihm über die Flasche zusätzlich Milch geben. Situation 1 : Unser Sohn ist hundemüde, schafft es aber einfach nicht einzuschlafen. Er reibt sich die Augen ist total drüber. Aber er schläft nicht ein sondern ist nur am schreien. Durch dauerhaften Schunkel im Arm lässt er sich für 15 Minuten beruhigen. Doch danach fängt das Spiel wieder von vorne an. An ein ablegen in dem Laufstall ist nicht zu denken. Er ist gleich am schreien. Situation 2 : Meine Frau hat nicht genug Milch produziert und wir sind dann mach 1nem Monat auf Flaschenmilch von Aptamil umgestiegen. Bis zum 3ten Monat nur Pre. Zu dem Zeitpunkt hat er sich schon alle 4 Stunden spätestens 200ml in den Bauch gejagt. Uns wurde dann von der Hebamme geraten das wir doch 1ser Milch nehmen sollen. Das soll sättigender sein. Und ihn täglich immer so ziehen. Das er nicht mehr wie 1L bekommt. Es ist aber so das er nach fast jeder Flasche am Ende weint. Wir haben das Gefühl er hat einfach noch Hunger. Er kämpft aber dauerhaft mit Magenschmerzen. Unsere Hebamme meinte das ist nach 3 Monaten vorbei. Jetzt sind es bald 5. Sab Simplex sowie Gekochtes Kümmelwasser bringen auch kaum Linderung. Letzte Woche haben wir von Aptamil auf Beba 1 HA umgestellt. Das brachte 2 Tage Besserung. Doch jetzt ist wieder alles beim Alten. Was können wir noch tun um unseren Zwerg zu helfen. Als er 4 Monate wurde, hat er dann Brei bekommen. Das hat sein Magen nicht verkraftet. Er hatte richtig Magenschmerzen wir hatten gehofft das er dadurch satt wird. Essen selber fand er toll und hat er auch super gemacht. Der Osteopath hat eine leichte Verspannung im Bauch festlegtest. Ja wissen wir er hat wohl Bauchschmerzen. Aber sonst wäre alles super bei ihm. Vielleicht können Sie uns einen Tipp oder Rat geben was wir machen können um ihm zu helfen. .


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe T., wegen der Einschlafprobleme sollten Sie sich am besten an eine spezielle Sprechstunde für Babys mit Schrei- und Schlafstörungen wenden. Über die Suchfunktion finden Sie auch hier viele meiner Antworten dazu. Wegen der richtigen Ernährung und der "Bauchprobleme" ist natürlich Ihr Kinderarzt und sonst niemand der richtige Ansprechpartner. Alles Gute!


Ciu.cang

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Ich kenn das von meiner Tochter. Sie war auch so. Genauso wie du es beschrieben hast!! Bei mir konnte auch keiner helfen. Ausser Sab simplex gab auch keine Hoffnung. Später hab ich es gemerkt das sie nicht richtig rülpsen konnte!! Einmal hab ich sie auf dem schoß genommen und Rücken massiert. Aufeinmal hörte ich so ein Rülpsen was ich bis jetzt nicht mal von jemanden gehört habe. Seit dem war eigentlich besser. Massiere ihn bis er rülpst. Meistens dauert leider einfach 30-60 min bis er richtig rülpst. Was ich dir noch anbieten kann. Es gibt Fenchelcreme für babys. Das findest du in jedem Drogeriemarkt. Traubenkernsack. 4 minute aufwärmen und auf dem bauch legen. Gibt auch in jedem Drogeriemarkt. Oft Bauch mit öl einmassieren. (Babyöl) Beine so bewegen, als ob er fahrrad fahren würde Immer auf dem Bauch legen. Als zäpfen kannst du auch *carum carvi* hernehmen. Fencheltee anbieten Frischer Luft ist sehr wichtig. Geh oft raus mit ihm wenn er ständig weint. Dann soll er im Kinderwagen schlafen.


Kekskopf

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Das mit dem Bäuerchen kann ich bestätigen. Habe drei Kinder und alle drei mussten teilweise nach einer halben Stunde nach dem Stillen noch bäuern. Aufrecht tragen und den Rücken sanft von unten nach oben massieren. Gerade beim Fläschchen schlucken die Babys oft viel Luft. Habt ihr ein Tragetuch? Das könntet ihr auch versuchen. Neben der aufrechten Haltung ist das Baby nah bei Mama oder Papa und das Bäuchlein wird durch die Bewegung massiert. Ansonsten viel Nähe geben, euch entlasten lassen und durchhalten. Es geht vorbei und wird besser!


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