Mitglied inaktiv
Sehr geehrter Hr. Dr. Busse, unser Sohn (2,5 Jahre alt seit Nov. 2008 im Kindergarten) hatte schon mehrfach mit einer spastischen Bronchitis und gelegentlichen Pseudo-Krupp-Anfällen in der Nacht zu tun. Nachdem er nun zwischen dem 30.12 08 und 08.01. wegen Bronchitis und Mittelohrentzündung ein orales Antibiotikum und eine Inhalationstherapie (Pari-Boy) mit Budenobronch, Salbutamol und Atrovent bekam, soll er nun, da er schon wieder hustet und pfeift 2 mal täglich mit Ventolair 100µg und drei mal tgl. mit Apsomol N (Druckgasinhalationen) mit einer Inhalatationshilfe für Kinder inhalieren. Diese Therapie sollen wir bis Ende März ! durchführen. Laut Beipackzettel soll Apsomol erst bei Kindern ab 4 und Ventrolair ab 5 Jahren eingesetzt werden. Seit er diese Medikamente nimmt (1 Woche) schläft er nachts deutlich schlechter und unruhiger und wacht häufig mit Angst auf. Welche Alternativen haben wir zu diesen "Hämmern"? Ich bedanke mich bei Ihnen und verbleibe mit freundlichen Grüßen Tine
Liebe T., diese Therapie ist im Grundsatz völlig korrekt. Denn es braucht oft MOnate bis sich die überreizten Bronchien wieder beruhigt haben und das kann man nur mit einem inhalativen Corticoid in den Griff bekommen. Und wenn zusätzlich die Bronchien noch verengt sind sollte er natürlich ein bronchialerweiterndes Mittel wie Salbutamol dazu bekommen. Eventuell muss man die Dosis anpassen, wenn er zittrig und unruhig wird. Sprechen SIe bitte mit ihrem Kinderarzt. Alles Gute!
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