Juna2803
Guten Morgen Herr Dr. Busse. Als meine Tochter (8 Monate, 7 Wochen zu früh geboren) heute Nacht wieder völlig ausflippte und lauthals schrie, habe ich sie zu mir ins Bett geholt. Als sie dort nach wiegen und kuscheln nicht aufhörte, ich aber zu müde zum rumlaufen war, habe ich sie mir etwas genervt auf die Knie gesetzt und sie hüpfen lassen wie bei hoppe hoppe Reiter. Allerdings nicht super sanft und sie war dabei auch im Halbschlaf. Danach hatte ich ein sehr schlechtes Gewissen und wusste nicht ob es als schütteln zählt. Sie hatte sich durch die Bewegung schnell beruhigt und ist wieder ganz eingeschlafen, ihr Kopf wurde auch nicht vor u zurück geworfen, wie bei richtigem Schütteln. So geht es ihr gut u sie ist vom Verhalten wie immer, allerdings ist sie seit gestern leicht verschnupft, was aber bereits vorher angefangen hat. Sollten wir sicherheitshalber in die Notaufnahme? Oder ist ein gefährliches Schütteltrauma in dieser Situation eher unwahrscheinlich? Ich habe eigentlich das Gefühl, dass alles in Ordnung ist. Was würden sie mir raten? Danke für Ihre Meinung, Juna
Liebe J., das hatte nichts mit einem Schütteltrauma zu tun, war aber grundsätzlich nicht sinnvoll als Weg der Beruhigung. Solche starken Reize lenken zwar ab, und die Kinder sind oft ruhig, letztendlich heizt man aber das überreizte Nervenkostüm noch mehr auf. Und es braucht vielleicht immer stärkere Reize, wobei dann der Weg zum echten Schütteln nicht weit ist. Viel sinnvoller ist Ruhe und Gelassenheit, leise reden oder singen, ruhig die Hand darauf halten und Geduld haben. Alles Gute!
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