Mitglied inaktiv
Hallo Dr. Busse. Mein Sohn ist 17 Wochen alt und ein wirklich liebes umgängliches Kind. Jedoch fällt mir auf, daß wenn er übermüdet ist, sehr schlecht in den schlaf kommt. Ich lege ihn öfter am Tag hin und er schläft dann ca 45-60 minuten. Gestern ist er mit uns um 10 uhr aufgestanden und fing direkt an zu brüllen eine Stunde lang. Irgendwann schlief er auf meinem Arm ein. Heute war er ca 3 Stunden am Stück wach und gerade nach der Flasche habe ich ihn in sein bett gelegt und er hat erst noch gespielt und irgendwann wurde aus dem Knüttern ein Brüllen. Ich habe ihn nochmal kurz hochgenommen und wieder hingelegt und dann die Türe zugemacht und ihn schreien lassen. Nach 2 Minuten war er dann eingeschlafen. Ich lasse ihn nie schreien, zumindest nicht länger als 5 Minuten. Ist das eine Phase, die vorrüber geht? Er schreit sonst eigentlich nicht viel oder läßt sich sofort beruhigen. Er wird auch nachts öfter mal wach und in den meisten Fällen nehme ich ihn mit zu mir ins Bett wo er dann weiterschläft. Letzte Nacht saß ich auch mehr oder weniger 45 minuten an seinem Bett und er bekam nicht den Dreh einzuschlafen, wobei er abends bis jetzt keine Probleme hat allein einzuschlafen. Danke u. einen schönen Tag Silke
Liebe Silke, es ist ganz typisch, dass junge Säuglinge sich oft schwer tun damit, abzuschalten und in den Schlaf zu finden. Vor allem, wenn man das "Schlaffenster" verpasst hat und sie überdreht sind. Am besten versuchen Sie, ihn immer dann, wenn er müde und quengelig wird, sofort in sein bett zu kuscheln und sich dann nur noch leise redend daneben zu setzen. Mehr nicht, ihn aber auch nicht alleine weinen lassen. Alles Gute!
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