Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Schlafstörung?

Frage: Schlafstörung?

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Lieber Herr Dr. Busse, mein Sohn ist sehr aktiv, schon seit der Geburt. Er ist 9,5 Monate alt. Ich habe mich daran gewöhnt. Trotz der festen Rituale am Abend möchte er nicht schlafen. Ich habe oft Fragen diesbezüglich im Forum gelesen und mich an Ihre Empfehlungen gehalten, doch bei meinem Sohn haben diese nicht geholfen (ihn ins eigene Bettchen legen, leise reden/singen und das eigene Einschlafen erlauben auch wenn es länger dauert). Ich bin damit einverstanden, dass es länger dauert, aber Leder endet es immer mit einem sehr lauten Schreien (aus dem Quengeln wird ein Schreien), dass er Tränen bekommt Hand rot im Gesicht wird. Also muss ich ihn aus dem Bett nehmen, ich habe keine andere Wahl. Doch nachts ist es auch nicht besser. Er wacht mindestens 5 mal auf und weint. Jedes mal schläft er nur wieder ein, wenn ich ihn stille. Ich habe vieles versucht, sogar vor zwei Tagen erst, aber dann ist er richtig wach geworden und wollte gar nicht mehr schlafen und wir waren 5 Stunden am Stück bis morgens sechs Uhr wach. Also stille ich ihn jedes Mal wenn er wach wird, anders ist es viel schlimmer. Doch seit ein Paar Wochen ist es noch schlimmer geworden. Er wacht dauernd auf und quengelt. Krank ist er nicht. Es ist sehr anstrengend nachts . Zahnen ist auch schon vorbei. Mittags schläft er auch kaum und das war auch schon immer so. Hat mein Sohn Schlafstörungen?? Was kann ich machen? Müssen wir beide da einfach durch bis es von alleine besser wird? Ich bin gegen Medikamente, habe aber aus Verzweiflung unseren Kinderarzt nach pflanzlichen Beruhigungszäpchen gefragt. Er hat uns davon abgeraten, weil diese unnötig seien. Auf Ihren Rat würde ich mich sehr freuen. Bitte entschuldigen Sie den langen Text. lG


Dr. med. Andreas Busse

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Liebe E., es gibt Zeiten, in denen braucht man besonders viel Geduld und ein Baby auch besondere Zuwendung. Grundsätzlich kann es aber mit dem alleine in den Schlaf finden nicht klappen, wenn ein Kind daran gewöhnt ist, auch ohne besondere Situation immer dann doch aus dem Bett genommen zu werden oder nur auf dem Arm einzuschlafen. Was spricht dagegen, dann einfach ruhig dabei zu sein? Alles Gute!


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