AR2406
Hallo, mein Sohn wurde am 01.05. Seit etwa der 1,5.–2. Lebenswoche spuckt er sehr häufig. Anfangs war das eher unkompliziert: Überschüssige Milch lief ihm meist einfach aus dem Mundwinkel, ohne dass es ihn sichtbar gestört hätte. Zusätzlich hat er allerdings von Anfang an häufig den Kopf bzw. Nacken überstreckt und dabei einen „Kussmund“ gemacht. Deshalb waren wir bereits bei einer Osteopathin, bisher allerdings ohne erkennbare Veränderung. Zu Beginn ließ er sich problemlos ablegen und hat tagsüber wie nachts auch alleine 2–3 Stunden geschlafen. Seit einigen Tagen hat sich die Situation jedoch deutlich verschlechtert. Er wirkt oft sehr unruhig, windet sich, nestert viel und man merkt ihm an, dass ihn etwas quält. Das Ablegen klappt mittlerweile kaum noch, weil er oft direkt wieder wach wird, sich überstreckt und anfängt zu weinen. Teilweise verzieht er richtig das Gesicht, wenn Milch hochkommt. Gelegentlich klingt er verschleimt bzw. so, als müsste er sich räuspern, was natürlich nicht möglich ist. Hin und wieder habe ich außerdem das Gefühl, dass ihm das Schlucken kurz schwerfällt und er für einen Moment nach Luft schnappt. Das dauert aber nur sehr kurz, es gibt keine Blauverfärbung oder längere Atempausen. Er sieht immer rosig aus, das bestätigt auch meine Hebamme. Beim Stillen schmatzt er viel und trinkt sehr hastig. Meist ist er bereits nach ca. 5 Minuten fertig, zieht dann plötzlich den Kopf von der Brust weg und überstreckt erneut den Nacken. Ich vermute daher mittlerweile einen starken Milchspendereflex bzw. ein gewisses Überangebot, da die andere Brust während des Stillens sehr stark mitläuft – ein Mulltuch ist innerhalb kurzer Zeit komplett durchnässt. Ich stille inzwischen weit zurückgelehnt, biete pro Mahlzeit nur eine Brust an und versuche, ihn nach dem Stillen möglichst aufrecht zu halten. Trotzdem besteht das Problem weiterhin. Er spuckt überwiegend weiße Milch, kein grünes oder blutiges Erbrechen. Die Gewichtszunahme ist sehr gut: In den ersten 25 Tagen hat er bereits ca. 680 g zugenommen. Deshalb meinte meine Hebamme, dass vermutlich keine medikamentöse Behandlung erfolgen würde. Dennoch habe ich das Gefühl, dass ihn der Reflux zunehmend belastet und ich würde gerne versuchen, ihn etwas zu unterstützen. Mir ist bewusst, dass es für Homöopathie keine wissenschaftliche Evidenz gibt, dennoch würde ich es gerne ergänzend ausprobieren. Online bin ich mehrfach auf Nux vomica und Robinia pseudoacacia gestoßen. Was halten Sie davon? Wären solche Mittel bei einem so jungen Säugling grundsätzlich denkbar? Und falls ja: Wie sollte man sie bei einem Neugeborenen überhaupt verabreichen? Ich hätte Sorge, dass Globuli in diesem Alter eine Verschluckungsgefahr darstellen könnten. Aktuell bekommt er bereits Omni Biotic Panda Tropfen. Über eine Einschätzung oder Tipps würde ich mich sehr freuen.
Ähnliche Fragen
Hallo! Ich würde gerne eine Frage zum Thema Reflux stellen. Mein Baby 5 Wochen alt ist wohl davon betroffen. Ihr rinnt mehrmals am Tag Milch in kleinen Mengen aus dem Mund, sowohl unverdaut als auch anverdaut (säuerlich, mit geronnener Milch). Außerdem erbricht sie öfters größere Mengen Milch, immer anverdaut. Das passiert vielleicht 1-2x pro T ...
Unser Sohn ist jetzt 17 Tage alt und war eine Normalgeburt. Bis auf die Tatsache dass die Geburt sehr schnell ging ( 70 Minuten von erster Wehe bis Geburt) gab es keine Komplikationen oder Auffälligkeiten. Er hat von Anfang an die Flasche bekommen, da es mit der Brust nicht funktioniert hat. Uns ist schon zu Beginn aufgefallen, dass er wohl Re ...
Sehr geehrter Herr Brügel, Meine 5 Wochen alte Tochter ist am Samstag auf der Couch am liegen gewesen und hat plötzlich angefangen Schluckgeräusche zu machen, als hätte sie Sodbrennen, dann überstreckt sie sich plötzlich nach hinten mit armen und Beinen und lief blau an und atmete nicht, wir nahmen sie hoch und pusteten sie an sodass sie sich e ...
Guten Tag Herr Dr. Brügel, mich beschäftigt folgendes Problem und ich hätte gerne Ihren Rat: mein Sohn (er wird im Mai 5 Jahre) hat seit vergangenem Freitag 3 x über brennenden Schleim im Hals geklagt. Das 1. Mal würde er plötzlich während des Spielens "panisch" und fing an zu weinen und meinte nach dem er sich beruhigt hatte, dass Schleim hoc ...
Mein Sohn, fast 7 Monate alt, bekommt seitdem er 2 Monate alt ist die aptamil AR Nahrung wegen seines diagnostizirten refluxes ... Er hat damals bei pre stark an der flasche geschrien und sixh überstreckt etc. Das wurde mit der AR dann wesentlich besser.. Natürlich, wenn keine magensäure so schnell mehr hoch kommt. Nun dachte ich, okay, mit 7 M ...
Hallo Herr Dr. Busse, mein Sohn (7.5 Wochen alt) war ab Geburt an nie ein wirkliches Spuckkind. Es floss immer mal wieder Milch seitlich aus seinem Mund nach dem Stillen jedoch nie auffallend viel oder oft. Dies änderte sich vor 4 Tagen. Er spuckte plötzlich nach jeder Mahlzeit einige Mengen aus. Ich blieb noch recht entspannt, weil alle sagten ...
Hallo Frau Althoff, ich vermute, dass meine Tochter (10 Wochen) Probleme mit Reflux hat. Sie spuckt nicht oft, aber wenn dann auch mal geronnene Milch oder Magensäure kommt hoch. Aber vor allem weint sie sehr häufig beim oder nach dem stillen, beim Bäuerchen machen oder anschließendem Wickeln. Sie lässt sich dann gar nicht ablegen und mag es nu ...
Hey, mein Sohn 8 Monate bekommt immer noch die AR Jetzt sagte unser KiA wir könnten ruhig wieder umstellen und er denkt das das vorbei wäre Dummerweise ging das alles sehr schnell sodass ich gar nicht gefragt habe, worauf ich denn wechseln sollte Pre oder 1er? 1er ist glaube ich etwas sämiger als pre ? Würde die mehr zusagen ? Oder doc ...
Hallo Frau Althoff, unsere Tochter vier Monate alt hat mit Reflux zu kämpfen. Nach jeder Nahrung kommt ihr phasenweise immer wieder etwas hoch und sie spuckt es aus. Wir haben schon eine Spezialnahrung, da sie eine Kuhmilcheiweißallergie hat. Seit ein paar Tagen hustet sie während dem Trinken oder auch danach. Letzte Nacht hat sie auch im ...
Sehr geehrter Herr Dr. Busse, ich habe mich ja bereits vor 2 Tagen an sie gewandt mit der Beschwerdesymptomatik des Verschluckens und nach Luft ringen. Seitdem wird es immer schlimmer. Gestern hatten wir den Kleinen (7 Wochen) in der Trage und als mein Mann ihn abgelegt hat, habe ich durch Zufall gesehen, dass er sich ungewöhnlich die Lippen ...