Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Busse, Ich lese viel im Internet und Foren und habe nun auch Bedenken, was eine Angewohnheit im Umgang mit meinem Baby (3 Wochen) betrifft. Und zwar ziehe ich ihn beim Stillen im Liegen an seinem Körper ein Stück nach unten oder "kippe" ihn zu mir her, indem ich ihn an seiner Oberbekleidung anfasse und in meine Richtung drehe/kippe/ziehe, einfach zum besseren Handling und zur idealen Positionierung beim Stillen in der Liegeposition. Ich habe nun Bedenken, dass dies eine Gefahr für seinen Kopf und Hals darstellt und für das empfindliche junge Gehirn, durch die schon eher ruckartige Bewegung. Ich muss zugeben, dass ich dabei seinen Kopf und Hals nicht gestützt habe und dass ich mir gerade wegen der "kippenden" Bewegung Vorwürfe mache, im Nacken- und Kopfbereich womöglich was verletzt zu haben. Er hat dabei nie geweint glaube ich, höchstens kurz gequengelt, vielleicht auch weil er erschrocken ist. Können Sie mir sagen, ob man durch solche "Bewegungen" ein zartes Neugeborenes verletzen kann? Mit freundlichem Gruß Legofan
Liebe L., bitte nehmen Sie auch das Leben mit Baby ein wenig gelassener und sehen nicht hinter solchen alltäglichen Handlungen oder Dingen eine ernsthafte Bedrohung für Ihr KInd, die es so nicht gibt. Sie können beim "normalen Umgang" Ihr Kind nicht verletzen. Lassen Sie sich doch von Ihrer Mutter, anderen erfahrenen Müttern, Ihrer Hebamme,.... zeigen, wie man am besten ein Baby handhabt. Alles Gute!
pattika
Kippen oder Wackeln an sich ist sicher kein Problem. Das hast du auch im Kinderwagen und das ist einfach alltäglich. Es wäre nur ein Problem, wenn es einen Ruck gibt und der Kopf quasi frei hängt. Das wäre nämlich auch für dich als Erwachsenen unangenehm und würde an den Bändern ziehen. Das würdest du aber sicher nicht einfach so machen. Das liefe schon unter Gewalt.
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