Frage im Expertenforum Kinderarzt an Dr. med. Andreas Busse:

Nächtliches Schreien

Frage: Nächtliches Schreien

ina126

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Hallo Herr Dr. Busse, unser Sohn (18 Monate) war noch nie ein guter Schäfer. Er wacht immer mal wieder auf, ließ sich aber durch streicheln oder einen Schluck Wasser beruhigen. Er schläft auch teilweise bei uns im Familienbett. Eine Milchflasche bekommt er schon lange nachts nicht mehr. In den letzten Tagen wacht er nachts jedoch brüllend auf und schlägt wie wild um sich. Einmal hatte ich das Gefühl dass er nicht mal ansprechbar war. Er hat sich total gewunden und ich konnte ihn kaum auf dem Arm halten. Evtl. Nachtschreck? Letzte Nacht hatte ich zwar das Gefühl dass er ansprechbar war, aber er ließ sich weder durch streicheln und leises Singen, noch durch tragen etc beruhigen. Nach 30 Minuten habe ich richtig Angst bekommen und ihm eine kleine Milchflasche gemacht. Die trank er gierig und war anschließend ruhig. Hunger würde ich allerdings ausschließen. Er isst und trinkt tagsüber sehr gut. Nächtliche Mahlzeiten wollte ich auch nicht mehr anfangen aber er war so fertig... Er bekommt momentan zwei Backenzähne. Hat etwas schnupfen und husten und wird in der Krippe eingewöhnt. Auch tagsüber haben wir momentan leider oft "Machtkämpfe" und Wutanfälle. Auch ist er sehr anhänglich. Ist das mal wieder nur eine Phase? Ich will ihn nachts auch nicht ewig brüllen lassen, das kann ja auch nicht gut für ihn sein oder? Haben Sie eine Idee? Vielen Dank für Ihre Mühe!


Dr. med. Andreas Busse

Dr. med. Andreas Busse

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Liebe I., das ist wohl einfach eine unruhige "Umbruchszeit" und Sie sollten sich keine Sorgen machen sondern einfach den für sich besten Weg finden, um "da durch zu gehen". Wenn er nicht wirklich wach ist, dann nützt gar nichts, und Sie können nur abwarten und ihn hinterher in seinem Bett kurz trösten. Und wenn er wach ist, auch keine Aktionen starten sondern nur ruhig und leise reden, ihn etwas streicheln und Geduld haben. Auch wenn es schwer fällt. Alles Gute!


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